Luther in Lippstadt

Vortrag im Stadtarchiv beleuchtet Auswirkungen der Reformation

Zeichnung des früheren Lutherfensters in der Marienkirche (aus: Prachtalbum Dreieichmann, Stadtmuseum Lippstadt, Foto: Peter Freitag)

Lippstadt. Im Lutherjahr 2017 findet die Auseinandersetzung mit dem Reformator auf vielfältige Art und Weise statt. 500 Jahre nach Thesenanschlag sind die Lutherfigur von Playmobil und die Internetseite www.luther2017.de Ausdrucksformen der Gegenwart.

Stadtarchivarin Dr. Claudia Becker blickt am Donnerstag, 23. Februar, zurück auf die Auseinandersetzung mit Martin Luther in den letzten Jahrhunderten. Welche Medien und vor allem auch welche Inhalte früher, etwa 1817 oder 1917, in Lippstadt das Gedenken an die Reformation bestimmten, untersucht der Vortrag „Das Luther-Bild in Lippstadt. Wie man früher an Reformation und Reformator erinnerte“. Vor dem Hintergrund der Stadtgeschichte wird dargestellt, welche Gedenktage wann, wie und von wem gefeiert wurden – und wer aus welchem Grund meinte, Luther habe seinen Beruf verfehlt.

Der Vortrag, der im Rahmen des Programms „500 Jahre Reformation“ stattfindet, beginnt um 19.30 Uhr im Stadtarchiv, Soeststraße 8. Der Eintritt ist frei.

Zum Thema „Reformationsjubiläen früher“ wird im Stadtarchiv eine kleine Foyer-Ausstellung gezeigt, die bis Ende Oktober zu sehen ist.

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