Zum Geburtstag Bach

Neue Kantorin Annette Arnsmeier stellt sich mit Orgelkonzert in St. Petri vor

Stellt sich mit einem Orgelkonzert vor: Annette Arnsmeier, die neue Kantorin von St. Petri, rechts Pfarrer Dr. Christian Welck.

Soest. Die neue Kantorin in der St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde Soest, Annette Elisabeth Arnsmeier, stellt sich vor mit ihrem ersten Orgelkonzert und verbindet dieses sogleich mit einem besonderen musikalischen Ereignis, dem Geburtstag von Johann Sebastian Bach.

Zu diesem Anlass spielt sie am Dienstag, 21. März, um 19 Uhr in der Petrikirche. Annette Arnsmeier hat sich mit diesem Konzert zum Ziel gesetzt, einerseits den großen Meister Bach musikalisch zu ehren, andererseits aber auch zukünftig alljährlich an diesem Termin ein Bach-Konzert in Soest zu etablieren, sei es an der Orgel, mit kammermusikalischen Werken oder auch mit der Aufführung einer seiner großen Passionsmusiken.

In diesem ersten Konzert der geplanten Reihe möchte die Petri-Kantorin die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Späth-Orgel in der wunderbaren Akustik von St. Petri in den Mittelpunkt stellen und wird stilistisch unterschiedliche Orgelwerke aus Bachs reichem musikalischen Schaffen zu Gehör bringen: neben den drei großen Kyrie-Choralbearbeitungen und dem „Wir glauben all an einen Gott“ aus dem III. Teil der Clavierübung (der sogenannten „Orgel-Messe“) die Triosonate in e-Moll BWV 528, Praeludium et Fuga in d BWV 539 sowie als Rahmen zu Beginn des Konzertes Praeludium et Fuga in h BWV 544 und zum krönenden Abschluss die Dorische Toccata BWV 538.

Ein besonderes Anliegen ist Kantorin Arnsmeier bei dieser Programmgestaltung, thematische Bezugspunkte herzustellen: die Stille der Passionszeit und das Nachdenken über Jesu Tod, die Vergänglichkeit eines jeden Menschen (dazu passt das dramatisch klagende Präludium h-Moll und die gesangliche, ruhig dahinfließende Fuge), als auch das Hauptthema dieses Jahres – 500 Jahre Reformation – mit zwei Luther-Liedern aus den liturgischen Teilen jedes Gottesdienstes, jeder Messe: Kyrie und Credo (Glaubensbekenntnis). Auch das kammermusikalische Element, welches in der Triosonate sehr gut zu hören ist, und am Schluss das Virtuose mit der berühmten Dorischen Toccata werden nicht fehlen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird jedoch herzlich um Spenden für die Kirchenmusik gebeten, um auch zukünftig große kirchenmusikalische Veranstaltungen in der Petri-Pauli-Gemeinde ermöglichen zu können.

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