1. April: Wie geht es Ihrer Seele?

So einfach mal fragen: „Und wie geht es Ihrer Seele?“ Wenn im rechten Moment, bewirkt es Erstaunliches. Wie gut, dass sich welche trauen, danach zu fragen. Professor Roser aus Münster wies unsere Pfarrkonferenz im März auf Viele hin, die nah sind in solchen Momenten: zum Beispiel den Nachtdienst auf den Stationen oder Hausärzte. Nur schon die Frage eröffnet Horizonte. Vielleicht gibt es eine verstehende Geste, ein gutes Wort. Ein Gebet sogar? Einen Segen? Vielleicht wird ein Seelsorgegespräch vermittelt. Das liegt ganz an den Beteiligten, wie es ihnen gerade gegeben ist.

Weit sind die kleinen, feinen Möglichkeiten der Seelsorge verbreitet. Wenn wir sie nur wahrnehmen. Seelsorge ist nicht die Amtssprache der Hauptamtlichen, sondern „die Muttersprache der Kirche“, wie unsere Präses Kurschus sagt. Es gilt, die vielen unauffälligen, an ihrem Platz unendlich wichtigen Seelsorgerinnen und Seelsorger in dieser, ihrer Muttersprache zu stärken. Segnet sie, lud Professor Roser ausdrücklich ein. Sie sind auf ihre Weise Zeugen der Auferstehungshoffnung. Sie sollen ein Segen sein.

Dieter Tometten

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