24. Mai: Der heilende Geist

Meinen Frieden gebe ich euch. (Johannesevangelium 14,27)

Jesus spricht an, was die Welt im Inneren vieler Menschen auslöst: "Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." Das Herz gilt als Sitz der Gefühle und der Seele, in der Bibel auch als Sitz des Verstandes. Entscheidend ist: Wir reagieren auf das, was "die Welt gibt," sehr schnell mit unserem Herzen. Es schlägt schneller, höher, unruhig, kann darüber schwach und krank werden. Wir machen uns Sorgen, haben Angst. Bis zum Burnout.

Doch Jesus, der selbst genug Grund zur Beunruhigung hat, beharrt darauf: Gott hat anderes mit euch vor, hat sich aufgemacht, um bei euch "Wohnung zu nehmen". Frieden zu bringen, der euer erschrecktes Herz beruhigt, es wieder gleichmäßig schlagen lässt: Den Frieden Jesu und den Trost des Heiligen Geistes.

Pfingsten hat viele Aspekte. Hier ist Pfingsten kein aufregendes Event, sondern Ermutigung, Besinnung, Festigung, Belebung, Gesund-werden. Der Heilige und heilende Geist weht wo er will - auch in unser Herz.

Johannes Majoros-Danowski

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