HomeWo finde ich was? Logo des Kirchenkreises Schriftzug Kirchenkreis Soest .
Evangelisch am Hellweg

Der Superintendent informiert - August 2007

Die Informationen des Superintendenten werden kostenlos an derzeit 239 Personen versandt.

 

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN! (Psalm 113,3)

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn der Sommer bisher nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt hat, so haben doch die Wochen der Sommerferien für die meisten von uns eine ‚Auszeit’ bedeutet:

  • für die einen Urlaub, Abschalten, Abstand;
  • für die anderen eine niedrigere ‚Schlagzahl’ in der gewohnten Arbeit, nacharbeiten oder/und vorarbeiten können.

Wie auch immer – ich hoffe, dass Sie eine gute Zeit hatten und dass Sie sich, je auf Ihre Weise, dem Lob und Dank des o.g. Psalmwortes annähern können.

Ihr Hans König

Nachrichten

Weitere Neuigkeiten und Nachrichten aus dem Kirchenkreis finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/aktuellenachrichten.html.

Konzeption des Kirchenkreises

02.08.2007 11:51
Von: Gisbert König

Konzeption des Kirchenkreises

Der KSV hat eine Arbeitsgruppe gebeten, einen ersten Entwurf für die Konzeption des Kirchenkreises zu erarbeiten. Pfr. Dr. König wurde mit der Federführung beauftragt. Der erste Entwurf soll im Herbst dieses Jahres dem KSV vorgelegt werden,  der ihn dann mit der Bitte um Stellungnahme an die Gemeinden weiterleitet. Die Kirchenkreiskonzeption könnte auf der Sommersynode 2008 diskutiert und verabschiedet werden.

Kirchenkreis-Satzung

03.08.2007 11:54
Von: Hans König

Kirchenkreis-Satzung

Auf der Synode hatte sich im Rahmen der Kirchenkreissatzung eine Diskussion über die Bezeichnung und den Status von Ausschüssen in unserem Kirchenkreis ergeben. Das anschließende Abstimmungsergebnis machte deutlich, dass an dieser Stelle noch Klärungsbedarf ist.
Deshalb hat der KSV in seiner ersten Sitzung nach der Synode die landeskirchlichen Juristen zu einem Gesprächstermin gebeten, um die Grenze zwischen politisch Gewolltem und juristisch Möglichem schärfer zu definieren.
Dieses Arbeitsgespräch hat am 18. Juli stattgefunden. Es ist gelungen, die benannte Grenze schärfer zu fassen und insbesondere den 10 der kreiskirchlichen Satzung klarer und eindeutiger zu gestalten.
In seiner Sitzung am 23. August wird der KSV diese neue Fassung insbesondere des § 10 beraten und sie unmittelbar anschließend allen Presbyterien, Ausschüssen usw. zur Stellungnahme weiterleiten, um dann auf der Herbstsynode die endgültige Fassung verabschieden zu können.
Erst danach, so ist mit dem LKA vereinbart, wird die Landeskirche letztendlich eine Genehmigung der Satzung erteilen.

Ich bitte um Verständnis für diesen etwas holprigen Weg der Entscheidungsfindung. Wir haben in unserem Kirchenkreis hinsichtlich Pfarrstellenplanung, Finanz- und Verantwortungsstruktur neue Wege beschritten, wo dann auch ein Umweg bzw. eine Verzögerung keine Katastrophe darstellt.

Neuer Pfarrer im Kirchenkreis Soest

24.07.2007 11:16
Von: Sven Fröhlich

Sven Fröhlich aus Dortmund tritt die Nachfolge von Hans-Michael Kirchhoff an

Anröchte – Am 15. Juli habe ich den Dienst aufgenommen und bin als neuer evangelischer Pfarrer in Anröchte „fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal und beharrlich im Gebet.“ (Römerbrief 12,12). Nach dem Vikariat in Witten und gut vierjähriger Tätigkeit als Pfarrer im Entsendungsdienst in Dortmund-Hörde bin ich nun zusammen mit meiner Familie ins Pfarrhaus an der Auferstehungskirche in Anröchte eingezogen und dort erreichbar, am besten telefonisch unter der altbekannten Rufnummer 02947-3966. Oder Sie kommen einfach sonntags um 10.00 Uhr in die Kirche; das wäre ja auch eine Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen! Zu meinem Dienstauftrag gehört zusätzlich zur Gemeindearbeit in Anröchte die Erteilung von Religionsunterricht in der Hermann-Tormilton-Hauptschule in Herzfeld-Lippetal dazu. Meine offizielle Einführung wird am 12. August um 15.00 Uhr sein, auch dazu herzliche Einladung.

Von Kirchenführung bis Gitarrenkurs

24.07.2007 12:30
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Aktuelle Fortbildungsprogramme erschienen

Soest – Die Evangelische Erwachsenenbildung und das Schulreferat im Kirchenkreis Soest haben ihre Veranstaltungsprogramme für die zweite Jahreshälfte 2007 vorgelegt. Die Programme sind in den Kirchengemeinden und im Kreiskirchenamt erhältlich und können im Internet abgerufen werden.

Anleitung zur Selbsthilfe

05.07.2007 10:59
Von: Herbert Beller

Langzeitfortbildung durch Kreis und Diakonie abgeschlossen

Gruppe

Foto (Herbert Beller): Dr. Frank Renken und Barbara Burges bedanken sich mit den Ausbildern für das große Engagement bei den Teilnehmern Ursula Frank aus Menden, Peter Hauschulte aus Wickede, Lorenz Nägler aus Wickede, Gudrun Hölter aus Arnsberg, Ulrike Juth aus Welver, Swen Labedat aus Warstein, Michael Mavrikos aus Rüthen, Joschi Meyer aus Geseke, Annette Rühmer aus Möhnesee und Klaus Schmidt aus Soest.

Soest – Über ein Jahr mit 25 Seminarterminen erstreckte sich die Fortbildung für zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreisgebiet, in der sie als ehrenamtliche Leiterin bzw. Leiter in gesundheitlichen Selbsthilfegruppen geschult wurden. Zusätzlich zu diesem großen Einsatz erfüllten die Leiter in dieser Zeit weiterhin ihre vielfältigen Aufgaben in den von ihnen betreuten Gruppen in Wickede, Möhnesee, Soest, Warstein, Werl, Lippstadt und Bad Sassendorf.

Die Maßnahme fand am 22. Juni 2007 im Gebäude der Diakonie in Soest mit der Zertifizierung der Lerninhalte durch die Ausbilderrinnen Dipl.-Sozialwirtin Karin Kaplan und Dipl.-Sozialpädagogin Annette Subroweit ihren Abschluss. Dank und Anerkennung für dieses große ehrenamtliche Engagement wurde den Gruppenleitern hierbei auch zuteil von Dr. Frank Renken von der Dienstleistung „Gesundheit und Soziales“ des Kreises Soest als auch von Barbara Burges, deren Informationsstelle für Selbsthilfegruppen beim Kreis die Ausbildung organisiert und überwiegend finanziert hatte. Dieses Angebot des Kreises zur Förderung der Fähigkeiten von Ehrenamtlichen wird mit seiner breiten und praxisgerechten Themenpalette so gern angenommen, dass es sich hierbei schon um die vierte Seminarreihe handelte, in der ehrenamtliche Gruppenleiter weiteres Rüstzeug für ihre schwierige tägliche Arbeit erhielten. Neben den Arbeiten in der Selbsterkennungsgruppe, die z.B. die Beziehungsgestaltung und Selbstwahrnehmung behandelte, wurden auch die zusätzlichen Wochenendseminare fleißig besucht. Hier nahm sich Dipl.-Psychologin Brigitte Kortmann von der Diakonie Ruhr-Hellweg zusammen mit dem Supervisor und Leiter der Telefonseelsorge Hamm Theo Niederschmidt des Themas Krisenintervention an. Unter ihrer Leitung entwickelten die Teilnehmer Verhaltens- und Vorgehensweisen für Gespräche mit Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen.

In der Abschlussrunde für diese Maßnahme wurde auch in kleinem Kreis sehr deutlich, wie groß der Nutzen der ca. 100.000 bundesweiten Selbsthilfegruppen unterschiedlichster Ausrichtung für sehr viele Mitmenschen ist, denen Schulmedizin oder behördliche Maßnahmen in ihren persönlichen Schicksalen keine Hilfe sind.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe(-gruppen) ist bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921-302162 gern für Auskünfte und Informationen erreichbar.

Soziale Ungerechtigkeiten als Herausforderung

17.07.2007 12:47
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Kirchlich-Gewerkschaftliche Initiative veröffentlicht Stellungnahme in Soest

Soest - Am 9. Juli wurde in Soest eine Erklärung zu "Sozialen Ungerechtigkeiten als Herausforderung für Gewerkschaften und Kirchen" veröffentlicht. In dem Dokument werden "angesichts der aktuellen breiten und kontroversen Debatte über die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft" der Schutz der Menschenwürde, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Gerechtigkeit im Gesundheits- und Bildungsbereich sowie eine "Globalisierung von sozialer Gerechtigkeit" eingefordert.

Zu den Erstunterzeichnern gehören Pfr. Eduard Wörmann aus Soest, Prof. Dr. Traugott Jähnichen aus Bochum, Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach S.J. aus Frankfurt, der Vorsitzende des nordrhein-westfälischen DGB-Landesverbandes Guntram Schneider aus Düsseldorf und der Grafiker Prof. Dr. Klaus Staeck aus Heidelberg.

Die Stellungnahme kann im Internet abgerufen werden.

Pfarrkonferenz am 12.9.2007

21.08.2007 12:01
Von: Johannes Majoros-Danowski

Pfarrkonferenz am 12.9.2007

Auf der nächsten Pfarrkonferenz am 12. September von 15 bis 18 Uhr in der Friedenskirche in Bad Waldliesborn referiert Pfr. Eduard Wörmann aus Soest zur EKD-Denkschrift zur Armut ("Gerechte Teilhabe, Befähigung zu Eigenverantwortung und Solidarität"). Im Anschluss berichtet Michael König von der Sozialberatungsstelle des Perthes-Werks über Armutserfahrungen in Soest. Außerdem berichtet Superintendent Hans König von seinem Gespräch mit Dechant Dr. Gerhard Best über "ökumenische Perspektiven".

Wie rosig ist unsere Zukunft?

24.07.2007 11:40
Von: EKvW

Westfälische Kirche schreibt Schülerwettbewerb 2008 aus

Bielefeld - „Wie rosig ist unsere Zukunft? – Solange die Erde steht, soll nicht aufhören... (1.Mose 8,22)“ lautet das Motto des Schülerwettbewerbs „Entdecken und Verstehen im Evangelischen Religionsunterricht“, den die westfälische Kirchenleitung für das nächste Schuljahr 2007/2008 ausschreibt. Der seit 1990 alljährlich vergebene Preis soll Schülerinnen und Schüler anregen, sich im Religionsunterricht intensiv mit dem Jahresmotto auseinanderzusetzen, Freude am Lesen der Bibel fördern und Kreativität bei der Umsetzung des Entdeckten wecken. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen der Sekundarstufe I (10. Klasse) sowie der Klassen 11 bis 13 der Gymnasien, Gesamtschulen und Berufkollegs im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Arbeiten werden von einer fachkundigen Jury in vier verschiedenen Kategorien bewertet. Auf die Gewinner warten Geldpreise in Höhe von 500, 370 und 240 Euro für die Gemeinschaftsarbeiten sowie 180, 130 und 80 Euro für die prämierten Einzelarbeiten.

Einsendeschluss ist der 8. März 2008. Weitere Informationen im Landeskirchenamt unter Telefon 0521 594-152 (Sabine Flöthmann). Die Ausschreibung kann auf der Homepage der EKvW herunter geladen werden.

Missionspreis für originelle Aktionen zur Verbreitung des Glauben

20.07.2007 14:33
Von: Joachim Anicker

Missionspreis für originelle Aktionen zur Verbreitung des Glauben

Der ökumenische Verein „Andere Zeiten“ schreibt einen Missionspreis aus für neue, mutige und originelle Aktionen zur Verbreitung und Festigung des christlichen Glaubens in Deutschland. Viele Menschen suchen nach Sinn und Orientierung. Sie suchen Christen, die ihren Glauben engagiert und glaubwürdig weitergeben. Sie wünschen sich Kirchen, die lebensnah und verständlich wirken, die auf Suchende zugehen. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert. Die Jury kann die Gesamtsumme als Preisgeld vergeben oder in fünf Einzelpreise teilen, nur einen Teil vergeben oder ganz auf die Verleihung verzichten, falls geeignete Bewerbungen ausbleiben. Bewerben können sich Kirchengemeinden, Einrichtungen, Vereine und Initiativgruppen, sofern eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) besteht. Zur Bewerbung gehört ein schriftliches Konzept mit Projektbeschreibung, Zielgruppendefinition, Zeitschiene und verbindlichem Kostenplan. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007. Kontakt und Informationen: Katja von Kiedrowski, Tel. 040 47112760, E-Mail missionspreis@anderezeiten.de, Internet www.anderezeiten.de/mission.php.

Termine

Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.

Festival der anderen Art

03.08.2007 10:14
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Sommerliche Musiktage in Soest vom 10.-18.8.2007

Soest – Vom 10. bis 18. August finden wieder die sommerlichen Musiktage in Soest statt. Hauptaufführungsort ist wie in den vergangenen Jahren die Alt-St.-Thomä-Kirche („Schiefer Turm). Als ein Festival der „etwas anderen Art“ starteten die Sommerlichen Musiktage Soest unter der künstlerischen Leitung von Frieder Obstfeld im Mozart-Jahr 1991. Ein Musikfest mit ausgeprägt eigenem Charakter, das ohne aufgesetzte Gesten auskommt, sind sie bis heute geblieben und vom „Insidertip“ zu einem kulturellen Anziehungspunkt weit über die Grenzen der Stadt und der Region hinaus avanciert. Wer das Außergewöhnliche sucht, findet es hier in hochkarätigen Konzerten mit international renommierten Solisten und jungen Nachwuchskünstlern aus aller Welt ebenso wie im Aufführungsort: Die historischen Mauern des „Schiefen Turms“ bilden den Rahmen für eine malerische Aufführungskulisse und einen Konzertsaal, der gleichzeitig die Konzentration auf die Musik lenkt. Die „Musik-Werkstatt“ mit öffentlichen Proben und das „Notturno“ im grünen Pfarrgarten tragen zur ausgesprochen persönlichen Atmosphäre des Sommerfestivals bei.
Drei Konzerte finden in im „Schiefen Turm“ statt. In der Konzertpause wird jeweils bei Brot und Wein in den Pfarrgarten hinter der Kirche eingeladen. Als Eröffnungskonzert am Freitag, 10. August, um 20:00 Uhr spielt das Kuss Quartett. Jana Kuss (Violine), Oliver Wille (Violine), William Coleman (Viola) und Felix Nickel (Violoncello) spielen Haydn, Mantovani und Mendelssohn. Der Eintritt beträgt 21 Euro (ermäßigt 14 Euro für Schüler und Studenten).
Am Sonntagabend, 12. August, wird um 20:00 Uhr das Programm in der Alt-St.-Thomä-Kirche mit einem Konzert unter dem Titel „Mahler im Schiefen Turm“ fortgesetzt. Die Rheinische Kammerphilharmonie unter der Leitung von Thomas Brezinka bieten mit Miriam Sharoni (Sopran) und Robert Brooks (Bariton) Debussy und Mahler dar. Der Eintritt beträgt 25 Euro (ermäßigt 17 Euro für Schüler und Studenten).
Als Abschluss erklingt am Samstag, 18. August, um 20:00 Uhr das „Amadé-Orchesterkonzert“. Die Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld spielen mit Robert Brooks (Bariton), Phoebe Rosochacki (Violine), Géza Stuller (Violine) und Hartmut Lindemann (Viola) Bach, Hindemith, Delius und Elgar. Der Eintritt beträgt 25 Euro (ermäßigt 17 Euro für Schüler und Studenten).
Eine detaillierte Übersicht über das Programm gibt es im Internet.

Haus Ortlohn schließt – Haus Villigst wächst - 11.8.+31.8.-2.9.2007

02.08.2007 13:42
Von: Joachim Anicker

Haus Ortlohn schließt – Haus Villigst wächst - 11.8.+31.8.-2.9.2007

Am 11. August 2007 startet unter dem Titel »A Dieu, Haus Ortlohn! – Eine Ära geht zu Ende« eine Abschiedstagung des Instituts für Kirche und Gesellschaft mit Gästen und Wegbegleitern von Haus Ortlohn und mit einem großen Fest- und Musikprogramm. Drei Wochen später, vom 31.8. bis 2.9., wird dann das neue Domizil im Haus Villigst in Schwerte mit einem noch größeren Fest eingeweiht, zu dem Alfred Buß, Präses der Kirche von Westfalen, und Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit, erwartet werden. Dazu soll es einen Tag der offenen Tür mit vielen Aktionen und Musik in den neuen Räumen geben.

Religiöse Schulwoche am Gymnasium Schloss Overhagen-Lippstadt vom 13.-17.8.2007

In der Zeit vom 13.-17. August wird am Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt eine Religiöse Schulwoche für die Stufen 9-11 stattfinden, nach 1969 die zweite Woche dieser Art an dieser Schule. Sechs Mitarbeitende, davon zwei vom Dienst an den Schulen am Pädagogischen Institut der EKvW werden Gesprächsrunden mit Schülern und Schülerinnen durchführen. Dazu findet am Dienstag, 14. August, 19,30 Uhr, ein Gesprächsabend mit Eltern ab Stufe 5 statt. Thematisch wird es um Weitergabe von „Werten" im Erziehungsgeschehen gehen: Welche „Werte" möchten wir als Eltern weitergeben - aus welchem Grund? Wo stoßen wir auf Zustimmung, wo auf Widerstand? ... Fragen gibt es da viele. Am Freitag, 17. August, 11,35 Uhr findet in der katholischen Kirche Overhagen ein Schlussgottesdienst mit anschließendem Bilanzgespräch statt.

Ob Dach Los

25.07.2007 12:49
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Aktionswochen zum Thema Obdachlosigkeit vom 19.8.-23.9.2007

Soest – Die Sozialwerkstatt, die Sozialberatungsstelle und das Wohnhaus Briloner Straße – alles Einrichtungen des Evangelischen Perthes-Werks – veranstalten gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Soest Aktionswochen zum Thema Obdachlosigkeit. Zum umfangreichen Programm gehören eine Stadtführung, verschiedene Ausstellungen, Konzerte und ein Gottesdienst. Die Aktionswochen sollen Einblick ins heutige und frühere Leben obdachloser Menschen bieten, wollen sensibel machen für die wachsende Problematik und durch mehrere kulturelle Benefizveranstaltungen konkret die Beratungsarbeit für Obdachlose unterstützen.

Am Sonntag, 19. August, beginnt um 11.45 an den Rathausbögen eine Stadtführung zum Thema „Bettelstab und Pilgrimhäuser“ statt. Ilse Maas und Jochen Grade vom Heimat-Verein für Heimat und Geschichte Soest führen auf einem Gang durch die Geschichte der Armut in Soest. Steinerne Beweise für die reichen „Pfeffersäcke“ in Soests Vergangenheit braucht man nicht lange zu suchen: Sie springen ins Auge. Von der Geschichte der „armen lude“ sprechen dagegen verstecktere Orte. In einem Stadtrundgang der anderen Art werden einige davon vorgestellt. Was geschah am Laurentius-Tag? Mit wem ging der Bettelvogt „auf Kurrende" und wann? Wer hatte Aussichten auf ein Armutszeugnis der Stadt? Auch solche Fragen finden eine Antwort.

Vom 25. August bis zum 23. September kann im Bürgerzentrum Alter Schlachthof, Ulrichertor 4, eine Fotoausstellung zum Thema „Not, Armut, Wohnungslosigkeit in Soest“ besichtigt werden. In einem Projekt fotografierten im Januar 2005 zwei ehemals Wohnungslose und eine Sozialarbeiterin Soest von der anderen Seite. Die großen schwarz weiß Fotos zeigen eindrucksvoll die Schattenseite von Soest: Schlangen an der Soester Tafel, Übernachtungsstelle, Menschen in Sozialberatungsstelle, „Platte“ machen, Schlichtwohnraum.

Vom 3. bis 21. September ist im Kreishaus Soest, Hoher Weg 1-3, die Wanderausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ zu sehen. Die Ausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wird am 3. September mit einem Vortrag von Dr. Wolfgang Ayaß von der Uni Kassel um 14.00 Uhr eröffnet. Wie viele Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als „Nichtseßhafte“ bezeichnet, in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich nicht genau feststellen. Experten schätzen die Zahl auf über 10.000. Unter Rückgriff auf Quellentexte bzw. Faksimiles, Fotos und kommentie­rende Texte werden auf einzelnen Bannern folgende Themen dargestellt: Bettlerrazzia 1933, Weltwirtschaftskrise, Arbeitshäuser, Rassenhygiene, Zwangssterilisation, „Asoziale Großfamilien“, Debatte in den Fachzeitschriften der „Wandererfürsorge“, Kontrolle und „geordnetes Wandern“, „Aktion Arbeitsscheu Reich“, als „Asozial“ ins Konzentrationslager.

Am Dienstag, 11. September, findet um 20.30 Uhr im Bürgerzentrum Alter Schlachthof, Ulrichertor 4, als „Oper für Obdach“ Schuberts Winterreise statt. Christoph von Weitzel (Bariton) schildert in Form einer Ein-Mann-Oper in erschütternder Weise die Ursa­chen und Auswirkungen der bitteren Realitäten, von denen Obdachlose betroffen sind, und macht die damit verbundenen psychischen Abgründe erlebbar: Liebe, Verlust, Einsamkeit, Suche, Kälte, Tod und die Sehnsucht alles zu überwinden. Christoph Ullrich begleitet auf dem Klavier. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: „Moderner, gegenwärtiger kann eine .Winterreise' mit Schubert nicht gelingen“. Vorverkauf bei HellwegTicket.

Als „Ohren-, Gaumen- und Augenschmaus“ findet am Freitag, 21. September, um 19.30 Uhr ein „Kulinarisches Konzert“ in der Alt-St.-Thomä-Kirche („Schiefer Turm“) statt. Musikschulleiter Ulrich Rikus spielt eine Suite für Cello solo von J. S. Bach. Gemeinsam mit dem Soester Gitarristen Wolfgang Bargel gibt er einen Einblick in das kleine aber feine Repertoire der Kammermusik für Violoncello und Gitarre. Das Soester Madrigal Syndikat führt ein Programm geistlicher und weltlicher Vokalwerke aus Renaissance, Romantik und Moderne auf. Die Soester Tafel reicht in der Pause kulinarische Kompositionen: Feine Arrangements aus Fingerfood. Der Rietberger Objektkünstler Angelo Monitillo zeigt Skulpturen aus Restmetallstücken. Der Erlös des Konzertes ist zugunsten der Sozialberatungsstelle Soest. Vorverkauf bei HellwegTicket.

Vom 10. bis 29. September ist in der Wiesenkirche als Ergebnis eines Workshops in der Sozialwerkstatt Soest mit dem Objektkünstler Angelo Monitillo eine Ausstellung mit Metallskulpturen zu sehen. Zusätzlich stellt der Monitillo in der Wiesenkirche für die Dauer der Aktionswochen eine „Großskulptur“ aus.

Am Sonntag, 23. September, um 10.00 Uhr werden die Aktionswochen ObDachLos mit einem Abschlussgottesdienst in der Wiesenkirche beendet.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02921 31101. Das Veranstaltungsprogramm kann im PDF-Format im Internet herunter geladen werden.

Erinnern an den Holocaust

03.08.2007 10:35
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Fortbildung zu Otto Weidt am 20.8.2007

Ehrengrab von Otto Weidt auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf (Foto: Mutter Erde/Wikipedia)

Ehrengrab von Otto Weidt auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf (Foto: Mutter Erde/Wikipedia)

Soest – Am Montag, 20. August, lädt das Schulreferat des Kirchenkreises Soest zu einer Fortbildung mit Christian Gauer ein. Die Veranstaltung, die sich speziell an Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe, aber auch an alle anderen Interessierten richtet, findet von 15.30 bis 18.30 Uhr im Kreiskirchenamt in Soest, Puppenstraße 3-5, statt.

Otto Weidt ist einer der vielen, kaum bekannten, mutigen Retter Berliner Juden. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zählt ihn zu den „Gerechten der Völker.“ Dieses Thema wurde ausgewählt, gerade weil es im 4. Schuljahr nicht einfach zu unterrichten ist. Obwohl die Person Otto Weidts den Kindern Identifizierungsmöglichkeiten bietet, gibt es kaum Unterrichtsmaterial über ihn.

Weitere Informationen und Anmeldung im Büro des Schulreferats des Kirchenkreises Soest, Pfarrer Stefan Carl, Tel. 02921 396-160, Sekretariat Erika Deifuß Tel. 02921 396-151, E-Mail scarl(at)kirchenkreis-soest.de oder edeifuss(at)kka-online.de, Internet www.schulreferat.kirchenkreis-soest.de und www.schulreferate-online.de, Puppenstraße 3-5, 59494 Soest, Postfach 1702, 59477 Soest.

Klausurtagung vom 21.-22.8.2007

03.08.2007 12:14
Von: Hans König

Klausurtagung vom 21.-22.8.2007

Alle Pfarrerinnen und Pfarrer unseres Kirchenkreises sind zur Klausurtagung im Haus Düsse in Ostinghausen eingeladen, die vom 21. August  9.oo Uhr bis zum 22. August 13.oo Uhr geht.

Die Tagung hat zwei Schwerpunkte. Der Dienstag (21.8.) steht unter der Überschrift: „Im Alltag beten". Sie werden sich vielleicht an die Pfarrkonferenz im September letzten Jahres erinnern: Prof. Dr. Stolina hatte zum Thema „Aktion und Kontemplation" referiert. Damals war der Entschluss gefasst worden, ihn zu bitten, im Rahmen der Pfarrklausur eine längere Einheit zu gestalten. Der zweite Schwerpunkt (22.8.) ist ebenfalls ,Fortführung' einer Pfarrkonferenz: im Mai dieses Jahres stießen wir beim Nachdenken über Gemeinde- und Kirchenkreiskonzeptionen auf das Projekt des KK Lünen, für Amtshandlungen im Kirchenkreis bestimmte ,Standards" festzulegen. Und die Idee wurde geboren, das - über Amtshandlungen hinaus - auch für unseren Kirchenkreis in Angriff zu nehmen. Auf der Pfarrklausur soll dazu ein erster Schritt getan werden. Superintendent Lemke aus Lünen hat seine Teilnahme zugesagt.

Die Teilnahme an der Pfarrklausur ist aus inhaltlichen Gründen wichtig und aus dienstrechtlichen Gründen verpflichtend. Abmeldungen aus zwingenden Gründen sind nur bei mir persönlich bis 6. August vorzunehmen. - Ein Kostenbeitrag der Teilnehmerinnen wird nicht erhoben.

Festtag an der Marienkirche

03.08.2007 10:52
Von: Christa Kirschbaum

Tag der Stiftung Kirchenmusik am 26.8.2007

LandesJugendChor NRW

LandesJugendChor NRW

Lippstadt – Die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt lädt ein zum Tag der Stiftung Kirchenmusik am Sonntag, 26. August, von 10.00 bis 15.00 Uhr in der und um die Marienkirche Lippstadt. Der Festtag beginnt mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr, der von den Chören der Evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von KMD Christa Kirschbaum musikalisch gestaltet wird. Um 11.15 Uhr führt Barbara Bartsch, die Leiterin der Bläserausbildung, die Instrumente des Posaunenchores vor – es darf auch selbst geblasen werden. Um 12.00 Uhr gibt der LandesJugendChor NRW ein Konzert mit Werken von John Hoybye („Jubilate Deo“ für zwei vierstimmige Chöre), Johann Sebastian Bach (Motette „Jesu, meine Freude“), Felix Mendelssohn („Richte mich, Gott“ für achtstimmigen Chor), Johannes Brahms („Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen ?“ II. Teil ; und „Waldesnacht“), Volksliedsätzen von Georgij Swiridow und Wang Luo Pin sowie einem Madrigal von Herbert Murrill. Christa Kirschbaum gliedert das Konzert durch Präludium und Fuge a-moll für Orgel von Johannes Brahms.

Der LandesJugendChor NRW ist ein Zusammenschluss von jugendlichen Sängerinnen und Sängern aus ca. 25 Städten Nordrhein-Westfalens. In der Trägerschaft des Sängerbundes NRW und des LandesMusikRates NRW ist er ein Förderprojekt des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. Die etwa 70 Ensemblemitglieder sind zwischen 16 und 27 Jahren alt. Derzeit besteht etwa ein Viertel des Chores aus Musikstudenten. Das Ensemble arbeitet nicht projektbezogen, sondern trifft sich in relativ konstanter Besetzung zu Proben bzw. Konzerten an sechs bis sieben Wochenenden im Jahr. 1979 gegründet, unternahm der Chor Konzertreisen u.a. nach Frankreich, England, Russland, Israel und China. In den vergangenen Jahren war der LandesJugendChor sechsmal zu Rundfunkproduktionen geladen. Seit 1989 wird der Chor geleitet von Christiane Zywietz-Godland und Hermann Godland.

Um 13.30 Uhr findet vor der Kirche ein Luftballon-Wettflug statt. Um 14.00 Uhr präsentiert Helma Trunschke in der Marienkirche eine Modenschau unter dem Motto „Konzert-Kleidung aus 60 Jahren“. Um 14.40 Uhr findet eine Versteigerung statt. Außerdem werden rund um Gottesdienst und Konzert ein Trödelmarkt mit Büchern, Noten und Musikalien, ein Kuchenbuffetf, ein Getränkestand und ein Verkaufsstand mit Stiftungs-Wein und selbstgemachten Marmeladen geöffnet. Außerdem gibt es Klangmassagen mit Mathilde Tepper und ein Kirchenmusik-Quiz. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, der Erlös aus Kollekte und Verkauf ist für die Stiftung Kirchenmusik bestimmt.

Gemeinde-Festival maximale am 26.8.2007

05.12.2006 13:57

Gemeinde-Festival maximale am 26.8.2007

Am Sonntag, dem 26. August 2007 von 11 bis 17 Uhr sind die westfälischen Kirchengemeinden wieder zum Gemeinde-Festival maximale in den Hammer Maximilianpark eingeladen. Bitte reservieren Sie diesen Sonntag im Jahresprogramm Ihrer Kirchengemeinde und planen Sie einen gemeinsamen Ausflug nach Hamm. Bei dem vielfältigen Programm werden alle Generationen voll auf ihre Kosten kommen.

Das maximale 2007 beginnt wieder mit vier parallel stattfindenden Gottesdiensten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Erwachsenen-Gottesdienst wird der Rundfunk-Journalist und Theologe Andreas Malessa aus Stuttgart predigen. Im bunten Mittagsmosaik werden u.a. mitwirken: Daniel Kallauch mit seinem aktuellen Programm für Familien der E-fun-gelist Arno Backhaus, das Figurentheater Radieschenfieber mit Matthias Jungermann, das Menschen-Kinder-Theater mit den Komödianten und Artisten Klaus Kreischer und Karsten Fürst. Beim rasanten Finale mit vielen Akteuren des Tages werden sich alle Altersstufen an der Großen Bühne beim Glaselefanten einfinden. Erstmals werden Kirchengemeinden, die das maximale für einen gemeinsamen Ausflug nutzen, die Gelegenheit haben, im Maxipark an einem eigenen Gemeinde-Treff z.B. gemeinsam zu Mittag zu essen. Auf einer Gemeinde-Meile werden jüngere wie ältere Mitglieder aus Kirchengemeinden ihre musischen oder kreativen Begabungen präsentieren können.

Erster westfälischer Fundraisingtag am 27.8.2007

02.08.2007 14:40
Von: EKvW

Erster westfälischer Fundraisingtag am 27.8.2007

Am 27. August findet im Dortmunder Reinoldinum von 10-15 Uhr der erste westfälische Fundraising-Tag statt. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in Kirche und Diakonie sind dazu herzlich eingeladen, die im Bereich Fundraising in der EKvW aktiv sind. Weitere Informationen und Anmeldung im Landeskirchenamt unter Tel. 0521-594-172 oder E-Mail heike.riechmann(at)lka.ekvw.de.

Stufen des Lebens

03.08.2007 11:05
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Religionskurs für Erwachsene ab 29.8.2007

Welver-Schwefe – Zum vierten Mal nach 2003, 2004 und 2005 finden in Schwefe Bibelabende nach dem Willsbacher Modell „Stufen des Lebens“ statt. In diesem Jahr steht der Kurs unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“. Im Mittelpunkt steht die Josefsgeschichte. In der Ankündigung heißt es:

„Wir sind alle unterwegs, suchen ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. Dabei geht jedes Leben eigene Wege. Unser Lebensweg verläuft in Stufen. Da gibt es Stufen, die uns schwer fallen, solche, die wir nicht gehen wollen und doch müssen. Da gibt es Stufen, die wir leicht und beschwingt nehmen, vielleicht auch mehrere auf einmal. Es sind Stufen da, die wir nicht vorhersehen können, die uns überraschen und herausfordern. Da sind Stufen, die uns in die Tiefe führen, in der wir neue Erfahrungen machen. Es gibt Stufen, die angenehm breit und sicher sind, auf denen würden wir gerne verweilen. Andere sind wackelig oder ausgetreten, ihnen trauen wir nicht recht und sind froh, wenn wir sie hinter uns haben.

Im Kurs Stufen des Lebens wollen wir miteinander entdecken, wie biblische Texte für unsere Lebensstufen Bedeutung gewinnen können. Hier zu verweilen lohnt sich sicher, denn nicht nur die Fragen anderer, sondern auch eigene Erlebnisse führen uns zu neuem Suchen: Welche Bedeutung haben biblische Aussagen für uns Menschen heute? Und wie kann der Glaube uns eine Hilfe sein? Im Kurs Stufen des Lebens gehen wir diesen Fragen nach. Wir wollen über einen bestimmten biblischen Text und das dazugehörende Lebensthema anhand von Bodenbildern nachdenken, miteinander reden und zu neuen Erfahrungen kommen.

Stufen des Lebens ist ein „Religionskurs für Erwachsene“, der nicht vorrangig Wissen vermittelt, sondern Glauben und Leben mit biblischen Texten in Beziehung bringt. Er steht allen Interessierten offen. Biblisches Wissen wird nicht vorausgesetzt, nur die Bereitschaft, sich auf eine Begegnung mit der Bibel und dem Leben einzulassen.“

Der Kurs findet jeweils mittwochs statt am 29. August sowie am 5., 12. und 19. September von 20 bis 22 Uhr in der Alten Schule in Schwefe neben der Kirche. Anmeldungen bitte per Brief oder Fax an das Gemeindebüro, Zum Vulting 15, 59514 Welver-Schwefe, Fax 02921 62030. Fragen und weitere Infos bei Doris Kuhnke-Peters, Tel. 02921 63761, Tanja Tankink, Tel. 02921 61460 oder Petra Savvidis, Tel. 02921 63195.

Von Mevlana-Moschee zur Jakobikirche

03.08.2007 10:23
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Friedensgebet der Religionen in Lippstadt am 5.9.2007

Lippstadt – Am 5. September 2007 findet zum 15. Mal das Friedensgebet der Religionen in Lippstadt statt. Dm Arbeitskreis Friedensgebet gehören Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Paderborn, der Türkisch-Islamischen Union e.V. Lippstadt sowie der Katholischen, Griechisch-Orthodoxen und Evangelischen Kirchengemeinden Lippstadts an.

Besonderes Anliegen des Friedensgebetes ist es, dabei zu helfen, uns als Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, wahr-zunehmen und darüber ins Gespräch zu kommen, was das Zusammenleben in Lippstadt positiv belebt, aber auch belastet. „Unsere Zeit ist zunehmend geprägt durch Abgrenzung und gegenseitiges Misstrauen. Mit diesem offenen Gespräch hoffen wir, einen kleinen Beitrag zu einem guten Miteinander hier in Lippstadt und damit zum Frieden leisten zu können. Wir möchten dabei Probleme nicht unter den Teppich kehren, sondern offen ansprechen, um sie so möglichst zu überwinden.“

In einer Grundsatzerklärung ist das Anliegen des Friedensgebetes so zusammengefasst: „Vom Streit der Religionen, von ihrer Verbindung mit staatlichen und machtpolitischen Interessen ist viel Unheil ausgegangen. Wir haben die Hoffnung und beten zu Gott, dass vom Miteinander der Religionen eine segensreiche Kraft des Friedens ausgeht. Wir sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Traditionen. Jede/r bleibt sich selbst, seiner/ihrer Tradition treu, keine/r soll vereinnahmt werden, aber wir beten gemeinsam in dieser Stunde. Wir sind unterschiedlich, aber uns verbindet die Sorge um bedrohte Menschen in unserm Land, uns verbinden gemeinsame religiöse Wurzeln: Der Glaube an Gott, den Schöpfer der Welt, uns verbindet der gemeinsame Wunsch, für den Frieden einzutreten.“

Das Friedensgebet erinnert in diesem Jahr an den islamischen Philosophen und Mystiker Mevlana Dschelaleddin Rumi, dessen Geburtstag sich zum 800sten Mal jährt. Die Unesco führt diesen Tag als bedeutenden Jahrestag auf. Die Werke Mevlanas und die von ihm begründete Sufi-Tradition atmet den Geist der Liebe und des Friedens und weist eine besondere Nähe zu Mystikern aus anderer Religionen und Kulturkreise auf. Gleichzeitig ist Mevlana Namensgeber der Lippstädter Mevlana-Moschee, die seiner in diesem Jahr besonders gedenkt. Auf verschiedenen Stationen der Karawane erfahren die lyrischen Texte Mevlanas durch Rezitation und Gebet eine lebendige Begegnung mit Texten z. B. von Meister Eckhard aus der christlichen oder Martin Buber aus der jüdischen Tradition.

Eingeladen sind alle Mitbürger und Mitbürgerinnen, die sich dem Frieden in der Welt, der Mitmenschen untereinander und gerade heute dem friedlichen Miteinander der Religionen verbunden fühlen. Der Friedenskarawane kann sich jeder direkt am Startpunkt Mevlana-Moschee oder unterwegs an den einzelnen Stationen anschließen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich direkt am Ziel Jakobikirche einfinden.

Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Mevlana Moschee, Mühlenstr. 16. Weitere Informationen finden Sie im Internet. Kontakt: Pfarrerin Margot Bell, Ev. Kirchengemeinde Lippstadt, Bezirk Süd – Johanneskirche, Bunsenstr. 6, 59557 Lippstadt, Tel. 02941 12032, Fax 02941 9689467 oder per E-Mail.

Kurs Florale Gestaltung im Kirchraum am 6.+7.9.2007

Das Ev. Perthes-Werk bietet in Kooperation mit der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Soest am 6. und 7. September sowie am 11. und 12. Oktober, jeweils von 9.30 bis 11.30, einen Kurs zum jahreszeitlichen Gestalten von Altarschmuck, Gestecken und Tischschmuck unter der Anleitung der Floristin Sybille Draber-Mohry an.

Anmeldung und weitere Informationen bei der Sozialwerkstatt des Ev. Perthes-Werks, Oestinghauser Str. 38, in Soest, Tel. 02921 9687-0, Fax 02921 9687-30, oder per E-Mail sozialwerkstatt.soest(at)pertheswerk.de. Ansprechpartnerin ist Sybille Draber-Mohry.

Orte der Einkehr

02.08.2007 13:49
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Tag des offenen Denkmals am 9.9.2007

Am Sonntag, 9. September, findet wieder der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Diesmal steht er unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets – historische Sakralbauten". Dazu werden wieder viele evangelische Kirchen ihre Türen öffnen und ein umfangreiches Programm anbieten. Im Kirchenkreis Soest sind dies nach dem jetzigen Stand Sst. Simon und Judas Thaddäus in Bad Sassendorf, St. Johannes der Täufer in Bad Sassendorf-Neuengeseke, St. Urbanus in Bad Sassendorf-Weslarn, die Jakobikirche in Lippstadt, die Brunsteinkapelle, St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) und St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche) in Soest, St. Andreas in Soest-Ostönnen und St. Severin in Welver-Schwefe. Einen Überblick über die Angebote in Westfalen gibt‘s im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.ekvw.de (hier sind die Einträge sehr unvollständig und teils falsch zugeordnet) und bundesweit unter www.tag-des-offenen-denkmals.de (umfassend, doch fehlen hier ebenfalls Einträge).

Bad Sassendorf, Sst.-Simon-und-Judas-Thaddäus: 9.00-21.00 Uhr geöffnet, Stationen "Einkehr und Gebet", Anleitungen zur Meditation in Wort und Bild - ein Rundgang. 10.30 Uhr Gottesdienst, Sakralbauten als Orte der Begegnung mit Gott, 15.00 Uhr "Berufen zur Verkündigung - Apostel, Evangelisten, Prediger in der Ev. Pfarrkirche Sst. Simon und Judas Thaddäus in Bad Sassendorf" (Kirchenführer Martin Anemüller).

Bad Sassendorf-Neuengeseke, St. Johannes der Täufer: 14.00-17.00 Uhr geöffnet.

Bad Sassendorf-Weslarn, St. Urbanus: 10.00-18.00 Uhr geöffnet, 10.00 Uhr Gottesdienst, Führungen 11.15, 14.15, 16.15 Uhr durch Pfr. Helmut H.F. Mahnke und Prof. Renate Prochno, zwischen den Führungen historische Dokumente und Bilder von St. Urbanus, 17.00 Uhr Mittelalterliche Frömmigkeit, Meditationen und geistliche Betrachtungen, Bewirtung mit Brot und Schmalz, Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Bereits am 8.9.(!) 14.30 Uhr Kirchenführung mit Turmbesichtigung, anschließend Kaffeetrinken.

Lippstadt, Jakobikirche: 10.00-16.00 Uhr Führungen nach Vereinbarung, Gottesdienst, musikalische Beiträge.

Soest, Brunsteinkapelle: 11.00-18.00 Uhr Führungen durch Fritz Risken nach Bedarf. 10.00 und 14.30 Uhr malerische und grafische Erfahrungen zum Thema Kunst und Kirchen für je eine Kindergruppe, Mitmachen möglich, 19.00 Uhr gleiches Thema für eine Erwachsenengruppe.

Soest, St. Maria zur Höhe: 10.00-16.00 Uhr geöffnet.

Soest, St.-Maria-zur-Wiese (Wiesenkirche): 11.00-18.00 Uhr geöffnet, Führungen nach Bedarf durch den Kirchenkunstkreis, 10.00-17.00 Uhr Besichtigungen der Turmbaustelle und des mittelalterlichen Dachstuhles von St. Maria zur Wiese in Soest, je nach Kapazität,  11.00 und 15.00 Uhr Kirchenführung mit spirituellen Themen und Ruhepausen zur Besinnung, 17 Uhr ökumenische Marienvesper.

Soest-Ostönnen, St. Andreas: 11.00-17.30 Uhr Führungen durch den Freundeskreis der St.-Andreas-Kirche. 15.00 und 17.00 Uhr Orgelspiel und Vorstellung der Orgel, 14.00 Uhr Kinderführung, Verpflegung auf dem Kirchplatz.

Welver-Schwefe, St.Severin: Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses (Psalm 26,8). 10.00 Uhr Gottesdienst - anschließend bleibt die Kirche geöffnet bis 18.00 Uhr. 15.00 und 17.00 Uhr Kirchenführung mit dem Schwerpunkt: Der restaurierte spätgotische Schnitzaltar.

Bibelkurs "Wut und Schmerz" am 10.9.2007

Die Veranstaltung „Wut und Schmerz“ richtet sich an Menschen, die in der Auseinandersetzung mit Trauer und Krankheit stehen. Menschen erfahren sich an der Grenze ihres Lebens. Dabei bleibt Leiden ein tiefes Geheimnis. Warum lässt Gott uns leiden? Heute wie in biblischer Zeit wird nach Gott gefragt, wird zu ihm gerufen in den Widersprüchlichkeiten der Welt. Im Mittelpunkt des Abends im Kloster Paradiese steht die exemplarische Leidgestalt Hiob aus dem Alten Testament. Für Hiob ist die Welt zusammengebrochen. Er durchlebt den Absturz in tiefstes Leid. An seiner Geschichte, an seinen Klagen und Anklagen, an seiner Begegnung mit Gott kann die persönliche Leiderfahrung reflektiert werden. Der Abend wird vorbereitet von Frau Ina König von der Ehe-, Familien-und Lebensberatungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg, von Reinhild Anemüller aus Bad Sassendorf und Josef Kleine von der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Soest. Herzlich eingeladen ist jede(r), die(der) sich mit dem Thema und dem Buch Hiob befassen möchte. Beginn ist 19.00 Uhr, Ende um 21.30 Uhr. Ort ist das Kloster Paradiese, Im Stiftsfeld 1, Soest.

„Das pralle Leben der Bibel“ – Erlesen – aus den Quellen schöpfen - so wurde die etwas ungewöhnliche Veranstaltungsreihe der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Soest angekündigt. Es soll das bunte und pralle Leben gezeigt werden, das in der Bibel steckt. Die Menschen werden dort "abgeholt", wo sie in ihrem Alltag zu Hause sind. Deshalb finden die Veranstaltungen nicht vornehmlich in Kirchen, sondern an anderen Orten statt. Das Bibelprojekt, auf landeskirchlicher Ebene entwickelt, wird unterstützt von Präses Buß aus Westfalen und Präses Nikolaus Schneider aus dem Rheinland.

Studientag »Öffentlichkeitsarbeit für offene Kirchen« am 14.9.2007

02.08.2007 13:47

Studientag »Öffentlichkeitsarbeit für offene Kirchen« am 14.9.2007

Die Kirche ist geöffnet, und keiner weiß es… Unter diesem Motto will ein Studientag »Öffentlichkeitsarbeit für offene Kirchen« im Ev. Medienhaus in Bielefeld am Freitag, 14. September, von 14.00 bis 18.30 Uhr Anregungen für eine gute Öffentlichkeitsarbeit für Offene Kirchen geben. Über 150 Kirchen in NRW haben inzwischen ihre Türen wochentags geöffnet, um Menschen einzuladen, auch in der Woche »auf einen Sprung« vorbeizukommen. Doch wie erfahren die Menschen von dieser Einladung? Hier liegt in der Regel noch viel Potenzial, das durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit für Gemeinden nutzbar gemacht werden kann. Interessierte sollten das Tagungsprogramm per Mail oder Telefon anfordern. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 € inkl. Verpflegung. Anmeldungen bis 10. September an: Amt für missionarische Dienste, Olpe 35, 44135 Dortmund, Tel. 0231 5409-62, E-Mail hildebrand(at)amd-westfalen.de.

Infoveranstaltung am 16.10.2007

02.08.2007 12:25
Von: Hans König

Infoveranstaltung am 16.10.2007

Als Vorbereitung unserer Kreissynode am 19. November soll eine Infoveranstaltung am 16. Oktober, 19.00 Uhr, dienen. Die Veranstaltung findet im Ardeyhaus, Paradieser Weg 86, in Soest statt.

Jubiläen

20 Jahre Förderverein Gemeindehaus

03.08.2007 11:14

Jubiläumsfeier in Lipperode am 10.8.2007

Vorstand

Foto (Kirchengemeinde): Foto vom amtierenden Vorstand (von links: Pastor Arnold Schütz, Kassiererin Inge Engels, Schriftführerin Carolin Schröder, 1. Vorsitzender Horst Bentler, Beisitzerin Dorothea Schneck, Beisitzerin Inge Lukasczyk, 2. Vorsitzender Fritz Butterweck).

Lippstadt-Lipperode – Aus Anlass des Um- und Anbaus des vorhandenen alten Gemeindehauses wurde unter dem damaligen Pastor Manfred Weber am 28. August 1987 der Förderverein „Gemeindehaus der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Lipperode e.V.“ gegründet. Walter Hausmann als der erste Vorsitzende nahm die Herausforderung an und stellte den Verein mit seinem Vorstand und 21 Anfangsmitgliedern mit Engagement und Aktivitäten auf ein festes Fundament.

Am 28. November 1987 wurden mit der Grundsteinlegung die Bauarbeiten am Gemeindehaus eingeleitet. Viele Gemeindeglieder stellten dabei Ihre Arbeitskraft zur Verfügung, darunter Dieter Alers, der mit seiner Mannschaft ehrenamtlich die Dachdeckerarbeiten durchführte. Die unter der Regie von Walter Hausmann durchgeführte Haussammlung ermöglichte die Anschaffung der Bestuhlung und der Tische für das Gemeindehaus. So konnte am 27. November 1988 das Haus durch den Architekten Dipl.-Ing. Heiner Bunte seiner Bestimmung übergeben werden.

Pastor Weber verließ die Kirchengemeinde Lipperode 1989. Nachfolger und ständiges Mitglied im Vorstand wurde Pastor Arnold Schütz. 1990 trat Walter Hausmann von seinem Amt als erster Vorsitzender zurück und Horst Bentler trat seine Nachfolge an.

In der Folgezeit wurde das Gemeindehaus mit regem Leben erfüllt. Die verschiedenen Gemeindegruppen hatten nun entsprechend ihren Bedürfnissen gute räumliche Bedingungen. Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen wurden im Laufe der Jahre weitere umfangreiche Anschaffungen notwendig. Pastor Schütz und sein Presbyterium legten die Prioritäten fest: Der Jugendraum für die Spielgruppe wurde ausgestattet mit Eckbank, Tisch, Einbauschrank und Garderobe. Der Konfirmandenraum erhielt technische Geräte. Im Bastelraum wurden Schränke und Werkbank angeschafft. Für Gemeindeveranstaltungen wurden Lautsprecher- und Verdunkelungsanlage installiert, weitere Garderoben und Einbauschränke sowie Medienschrank vervollständigten die Möblierung des großen Saales sowie der Empore und der Bücherei. Auch für die Bewirtschaftung stellte sich weiterer Bedarf heraus: Geschirr, Gläser, Besteck und Kaffeespender vervollständigten die Kücheneinrichtung. Für den Außenbereich wurden Gartenstühle und -tische, sowie Sitzgarnituren, Sonnenschirme und ein Pavillon angeschafft, außerdem der Weg zum Parkplatz neu gepflastert.

Der teilweise Schuldendienst, Reparaturen und Renovierungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Vereins. Seit dem 26. Juni vergangenen Jahres ist das Gemeindehaus schuldenfrei. Es bleiben aber noch zahlreiche Aufgaben: Betriebskosten, Anliegergebühren für die Bismarckstraße für den Bereich des Gemeindehauses, Bau eines Geräteraumes sowie Terrassenüberdachung. Erreicht wurde dies alles durch die Treue der Mitglieder, Spenden, den Ausbau des Vereins und tatkräftige ehrenamtliche Mitarbeit.

Zur Zeit hat der Verein 364 Mitglieder zwischen 14 und 95 Jahren, darunter neben evangelischen auch katholische, orthodoxe und anglikanische. Die Mitglieder aus Griechenland, Italien, USA, England und Kroatien fühlen sich im Verein gut aufgehoben und tragen zur lebendigen Gemeinschaft bei.

Im Rahmen des traditionellen Grillabends findet am 10. August 2007 das 20jähriges Jubiläum statt. Darin werden 13 von ursprünglich 21 Mitgliedern des Gründungsjahres geehrt sowie einige besonders verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Franz Pempeit, Udo Stapperfenne, Walter Noebe, Inge Lukasczyk, Dorothee Becker, Reinhold Dietz, Anneliese Seiger, Udo Schnepper, Horst Bentler, Fritz Barkey, Hans Abbegg, Walter Hausmann und Ilse Seiger. Wegen des Jubiläums gibt es ein erweitertes Programm (19 Uhr und 21 Uhr). Außerdem ist noch für einige Überraschungen gesorgt.

Keine Kommunikationsbarrieren

02.08.2007 14:46
Von: Diakonie Ruhr-Hellweg

20 Jahre Gehörlosentreffpunkt in Lippstadt am 22.9.2007

Die Hörbehindertenberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg organisiert seit vielen Jahren Treffpunktgruppen für gehörlose Menschen. Im wöchentlichen Wechsel findet eine Gruppe in Soest und in Lippstadt statt. Am 22. September 2007 feiert nun der Gehörlosentreffpunkt in Lippstadt sein 20-jähriges Bestehen. Neben regelmäßigen Referaten, Angeboten und Aktivitäten durch die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Hörbehinderte, werden zu den Treffpunkten auch Gäste und Referenten zu aktuell interessanten Themen geladen.

Der Gehörlosen-Treffpunkt bietet ein Forum, in dem Informationen ausgetauscht. Wissen vermittelt, kreative Fähigkeiten ausgeübt, Freizeit gestaltet und Kontakte geknüpft werden. In diesem Rahmen hebt sich die Behinderung „Gehörlosigkeit" so gut wie auf. Es gibt keine Kommunikationsbarrieren und es kann „gebärdet werden, wie die Hände gewachsen sind". Das Halbjahresprogramm der Gehörlosentreffpunkte kann  über die Beratungsstelle bezogen werden. Telefon 02921-3620241 oder hoerbehindertenberatung(at)diakonie-ruhr-hellweg.de.

Medientipps

Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.

Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft

30.07.2007 11:15
Von: EKD

Stellungnahmen der EKD zu Kreationismus und Intelligent Design

In jüngster Zeit hat es, ausgelöst durch Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff, in der Presse zahlreiche Berichte und Kommentare zur Behandlung der Evolutionstheorie und der biblischen Schöpfungsberichte im schulischen Unterricht gegeben. Daraus entstanden Fragen sowohl nach der systematisch-theologischen Sicht des Verhältnisses von Schöpfungsglaube und naturwissenschaftlichen Aussagen, als auch nach religionspädagogischen Vorstellungen zur Bearbeitung dieser Thematik im schulischen Unterricht.

Als Hilfe zur eigenen Urteilsbildung sind Orientierungshilfen von Professor Dr. Michael Beintker, dem Vorsitzenden der EKD-Kammer für Theologie, Professor Dr. Michael Welker, Mitglied der EKD-Kammer für Theologie sowie Professor Dr. Karl Ernst Nipkow, dem langjährigen Vorsitzenden der Bildungskammer der EKD, entstanden, die von den Autoren persönlich verantwortet werden. Hinzu kommt eine Stellungnahme der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), die zudem auf weitere Literatur verweist.

Doping und Harry Potter

30.07.2007 11:30
Von: EKD

Unterrichtsmaterial für das neue Schuljahr bei rpi-virtuell

In Nordrhein-Westfalen richten sich die Blicke schon langsam wieder auf Stundenpläne und Schulbücher. Lehrerinnen und Lehrer, die noch gute Ideen für den Unterrichtsbeginn suchen, können sich auf der Internetplattform www.rpi-virtuell.de umsehen. Das Virtuelle Religionspädagogische Institut hat Materialsammlungen zu aktuellen Themen wie Doping, Harry Potter oder zum Start ins neue Schuljahr zusammen gestellt.

Das ist nicht nachvollziehbar

01.08.2007 11:00
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Interview mit Dr. Matthias Haudel

Angesichts der jüngsten römisch-katholischen Verlautbarungen zur Beurteilung der Evangelischen Kirchen erschienen im Rheinischen Merkur 30 vom 26. Juli und in Unsere Kirche 31 vom 29. Juli Interviews mit Dr. Matthias Haudel, dem früheren Soester Pfarrer und jetzigem Privatdozenten an der Universität Münster mit Schwerpunkt Dogmatik und Ökumene. Matthias Haudel sieht im Papier der Glaubenskongregation vor allem eine Disziplinierung der um die Ökumene bemühten Katholiken. Von Matthias Haudel erschien 2006 bei Vandenhoeck und Ruprecht das Buch "Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes. Grundlage eines ökumenischen Offenbarungs-, Gottes- und Kirchenverständnisses", in dem ein Weg aufgezeigt wird, wie Annäherungen in den grundlegenden Unterschieden zwischen den Kirchen erreicht werden können, indem sie sich auf ihre gemeinsamen Grundlagen besinnen. Das Interview im Rheinischen Merkur kann im Internet abgerufen werden.

Konsequenzen eines Männergesangs

01.08.2007 11:43
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Gottesdienstmaterial zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Das Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung (MÖWe) in Dortmund hat für den Gottesdienst zum Thema "Gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern" am 9. September ein Materialheft herausgegeben, in dem der Lobgesang des Zacharias (Lukasevangelium 1,68-79) vor dem Hintergrund der Thematik in zahlreichen einzelnen Artikeln betrachtet wird. Die bebilderte Broschüre enthält außerdem einen ausgearbeiteten Gottesdienstentwurf, eine Predigt, Lieder mit Noten und eine Kollektenempfehlung. Es kann beim Amt für MÖWe, Tel. 02315409-70, oder per E-Mail, auch als PDF-Datei, angefordert werden.

Erntedank

01.08.2007 12:09
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Materialien zum Erntedankfest 2007

Ist Erntedank am 29. September oder am 7. Oktober? Von der Landeskirche gibt es dazu folgende Ausführungen: Verschiedene Termine in verschiedenen Kalendern für das Erntedankfest 2007 führen zu der Frage: Ist es am 30. September oder am 7. Oktober? Für den Zeitpunkt des Erntedankfestes gibt es zwei Traditionen. Nach dem Kirchenjahr fällt es auf den ersten Sonntag nach Michaelis (29. September). Die andere Tradition legt es auf den ersten Sonntag im Oktober (für den katholischen Bereich 1972 von der Bischofskonferenz so festgelegt). Fast immer sind diese beiden Termine identisch. Nur wenn Michaelis – wie 2007 – auf einen Samstag fällt, kommt es zu Differenzen. Vor Jahren wurde von der EKD vergeblich versucht, einen einheitlichen Termin festzulegen. Die Traditionen in den Landeskirchen und die örtlichen Erntedankbräuche
waren zu unterschiedlich. Seitdem gilt: In den meisten Jahren ist der Termin eindeutig. Fällt Michaelis auf einen Samstag, entscheiden sich die Gemeinden für einen der beiden möglichen Tage. Bei den Kollektenempfehlungen ist die Erntedankkollekte für den 7. Oktober 2007 vorgesehen. Eine Anmerkung weist jedoch darauf hin, dass der Kollektenzweck getauscht werden kann, wenn am 30. September Erntedank gefeiert wird.

Der Dienst auf dem Lande der EKD hat unter dem Titel "Blickfang Ernte" eine 56seitige Arbeitshilfe und Handreichung veröffentlicht. Sie beleuchtet das Erntedankfest in zwei Gottesdienstentwürfen sowie in Fachbeiträgen zum Predigttext Matthäusevangelium 6,19-23. Die Broschüre kann zum Preis von 3,90 Euro bei der Kirche im ländlichen Raum, PF 1309, 57603 Altenkirchen, oder per E-Mail bestellt werden.

Der kirchliche Dienst auf dem Lande der Hannoverschen Landeskirche hat eine Arbeitshilfe unter dem Titel "Augen zu - Mund auf" herausgegeben, die im Internet als PDF-Datei abgerufen werden kann.

www.cafeteria-projekt.de

02.08.2007 12:40
Von: Johannes Majoros-Steinmetz

Website zum Cafeteria-Projekt am Evangelischen Gymnasium

Das Cafeteria-Projekt am Evangelischen Gymnasium Lippstadt hat eine eigene Internetseite. Unter www.cafeteria-projekt.de können Bildergalerien zum Bau und Richtfest angeschaut werden, ein "Bautagebuch" verrät den Fortgang des Baus und ein "Spendenbarometer" gibt einen Überblick über den jetzigen Spendenstand.

Hilfe im Netz

02.08.2007 15:05
Von: Diakonie

www.evangelische-beratung.info geht online

Unter dieser Adresse finden sich die Anschriften von über 600 Beratungsstellen innerhalb der Diakonie. Auf einen Blick kommen Ratsuchende schnell zu den Kontakdaten diakonischer Beratungsstellen. Zunächst noch sehr grob sortiert nach Ehe- und Paarberatung, Lebensberatung, Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerenberatung und Jugendberatung soll dies in Kürze um eine Liste besonderer Angebote erweitert werden. Nützlich ist auch die Verknüpfung der Adressen mit Google Maps. So lassen sich die Beratungsstellen leicht finden. Die PLZ-Suche verwirrt etwas, da sie nur 5-stellige wirkliche Postleitzahlen erlaubt, in den Ergebnissen aber sehr breit ist. Für den Herbst 2007 ist der Start einer verschlüsselten Onlineberatung geplant.

Geschichte der Diakonie

02.08.2007 15:08
Von: Diakonie

Start von www.diakonie-geschichte.de

Das Diakonische Werk der EKD hat ein Portal zur Geschichte der Diakonie, ihrer Einrichtungen und Dienste gestartet. Ziel ist es, breit über die Historie der Diakonie zu informieren. Dazu gehören eine Darstellung der Geschichte diakonischer Arbeitsfelder und Themen, die Lebensläufe von prägenden Persönlichkeiten und nicht zuletzt auch die geschichtlichen Daten von Einrichtungen und Verbänden. Forschung Treibende haben hier die Möglichkeit, auf wissenschaftliche Arbeiten zur Diakonie-Geschichte hinzuweisen. Einrichtungen der Diakonie sind eingeladen, über ein Formular Daten einzugeben und sich so an diesem Portal zu beteiligen. Die noch fehlenden Bereiche werden schrittweise ergänzt.

Impressum

Redaktion: Pfr. Johannes Majoros-Danowski
Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises Soest
Puppenstr. 5-7
59494 Soest
Tel. 02921 396-145
Fax 02921 396-155
Email: oeffentlichkeitsarbeit(at)kirchenkreis-soest.de

Letzte Änderung am Donnerstag, 08.11.2007 um 14.00 Uhr