
Die Informationen des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Soest werden kostenlos an derzeit 322 Personen versandt.
Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!
(Matthäusevangelium 26,41)

Liebe Leserinnen und Leser,
der Monatsspruch für April ist der Passionsgeschichte entnommen:
Jesus will in einer schicksalsschweren Situation allein sein und beten. Zuvor wendet er sich an seine Jünger:
„Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!“
Zwei Aufforderungen:
Darum geht es: in großer Wachsamkeit und mit großer Achtsamkeit die Gedanken Gottes in meine Gedanken einzubeziehen.
Das bietet die Chance, nicht immer in den eigenen Gedankengängen hängen zu bleiben, sondern sich zu verändern und zu entwickeln.
Ihr Hans König
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Pfarrer Dieter Tometten (links), seine Frau und Superintendent Hans König nach der Wahl (Foto: Johannes Majoros-Danowski)
Soest-Ostönnen – Pfarrer Dieter Tometten aus Dortmund wurde von der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Soest am 9. April 2011 zum neuen Superintendenten gewählt. Er wird damit am 1. September die Nachfolge von Superintendent Hans König antreten, der in den Ruhestand geht.
Die Synode wählte Dieter Tometten, der z.Zt. Pfarrer der Kirchengemeinde Dortmund Südwest ist, im zweiten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit von 56 Stimmen bei 94 anwesenden Synodalen. Er setzte sich damit gegen Pfarrer Peter Sinn aus Arnsberg durch. Bereits im ersten Wahlgang unterlag Pfarrerin Anja Josefowitz aus Unna.
Pfarrer Dieter Tometten, Sohn des ehemaligen Superintendenten Wilhelm Tometten aus Soest-Deiringsen, stammt aus Schwelm. Nach Studium und Vikariat war er lange Jahre Pfarrer in Münster, danach zehn Jahre Auslandspfarrer der EKD in Genf/Schweiz. Seit 2000 ist er Pfarrer in Dortmund und Vorsitzender des Strukturausschusses seines Kirchenkreises.
Zum 1. Juni 2011 wird der bisherige Standort Arnsberg des Kreiskirchenamtes Soest/Arnsberg aufgelöst. Der Kirchenkreis Arnsberg verlegt seine Zentrale nach Meschede. Am Standort Meschede wird ein Präsenzbüro des Kreiskirchenamtes eingerichtet, das montags bis donnerstags wechselnd besetzt ist. Die Mitarbeitenden des Kreiskirchenamtes, die bisher ihren Dienstsitz in Arnsberg hatten, ziehen nach Soest um.
Hierdurch bedingt finden am Standort Soest zurzeit Umbauarbeiten statt. Zum 28. Februar 2011 hatte die Sparkasse das Ladenlokal für die Provinzial-Versicherung gekündigt. In diesen Bereich werden nach dem 9. Mai 2011 die Kindergartenfachberatung, die Erwachsenenbildung, das Sekretariat der Referate und die Synodalbibliothek zu finden sein. Das Schulreferat zieht in das 1. Obergeschoss in den derzeitigen kleinen Sitzungsraum. Dieser wiederum wird in die derzeitige Synodalbibliothek verlegt. Die Personalabteilung wird dann am 16. Mai 2011 in das 3. Obergeschoss des Kreiskirchenamtes umziehen. In den derzeitigen Räumen der Personalabteilung werden die Büros für die Bau- und Liegenschaftsabteilung eingerichtet. Der Umzug wird am 23. Mai 2011 stattfinden. Im 2. Obergeschoss des Kreiskirchenamtes werden zukünftig die Finanzabteilung und die Rechnungsprüfung zu finden sein. Der Umzug der Arnsberger Mitarbeitenden ist für den 30. Mai 2011 geplant. Es handelt sich hierbei um eine Planung. Durch bestimmte Umstände kann es zu Verzögerungen bei den Umzügen kommen.
In den Umbau- und Umzugswochen kann es bei einigen Arbeitsabläufen zu Verzögerungen kommen. Haben Sie bitte hierfür Verständnis. Die E-Mail-Adressen bleiben unverändert. Die Telefonnummer der bereits jetzt in Soest arbeitenden Mitarbeitenden ebenfalls. Eine aktuelle Telefonliste wird rechtzeitig zur Verfügung gestellt.
Soest – Anfang März wurde in der Kathedrale der schwedischen Stadt Uppsala der neue Bischof von Visby auf Gotland, Sven-Bernhard Fast, in sein Amt eingeführt. Er trat die Nachfolge von Lennart Koskinen an, der in den Ruhestand geht. Für den Evangelischen Kirchenkreis Soest war Synodalassessor Dietrich Woesthoff bei der Einführung zugegen. Nach seiner Rückkehr sprach er mit Unsere Kirche über seine Eindrücke.
UK: Herr Woesthoff, warum wurde der neue Bischof in Uppsala in sein Amt eingeführt und nicht in Visby?
Dietrich Woesthoff: Uppsala ist das Zentrum der evangelischen Kirche in Schweden. Schon in vorchristlicher Zeit war die Stadt ein Kultzentrum in Nordeuropa und hier fand auch die erste Weltkirchenkonferenz statt.
UK: Seit wann gibt es die Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen und was zeichnet sie aus?
Dietrich Woesthoff: Kontakte gibt es über die Städtepartnerschaft zwischen Soest und Visby. Seit Ende der 80er Jahre bis hinein in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es immer wieder das Angebot der Urlauberseelsorger auf Gotland. Da sich die Reisegewohnheiten aber geändert haben – heute laufen Kreuzfahrtschiffe die Insel an – wurde der mehrwöchige Dienst auf der schwedischen Insel durch Pfarrer aus dem Kirchenkreis Soest eingestellt.
UK: Welche Schwerpunkte hat die Partnerschaft heute und wie wird die zukünftige Verbindung aussehen?
Dietrich Woesthoff: Es gibt Choraustauschprojekte und einen regen Jugendaustausch, an dem auch die Jugendkirche Soest beteiligt ist. Ein Mitarbeiter der Jugendkirche wird in Visby eine längere Zeit mitarbeiten. Der neue Bischof hat auch Interesse am Fortbestand der Partnerschaft signalisiert, so dass ich glaube, im Bereich der Jugendarbeit wird es zu weiteren Kontakten kommen.
UK: Herzlichen Dank für das Gespräch.
Soest – Die Petri-Pauli-Kirchengemeinde stellte bei ihrer Gemeindeversammlung am 10. April ihre Gemeindekonzeption und die Ergebnisse der Gebäudestrukturanalyse vor. „Petri-Pauli Neue Wege – alter Grund“ hatte das Presbyterium die Gemeindekonzeption überschrieben, in die viele Ergebnisse der Gemeindebefragung eingeflossen sind. Pfarrer Heiner Röger schilderte das Projekt als „Zwischenbericht“ aus rund 30monatiger Arbeit, da die Gemeinde sich immer neu aufmacht. „Kaum haben wir ein Projekt fertig gestellt, gibt es eine weitere Entwicklung“, macht Röger deutlich. In rund dreißig Minuten führte er die Gemeinde durch die wichtigsten Punkte. „Petri-Pauli ist die größte Gemeinde in Soest und damit eine Gemeinde mit Vollprogramm. Wir können und müssen auf kein Arbeitsfeld verzichten“, erläuterte der Pfarrer des Stadtbezirks. Die Gemeinde will ihre Stärken weiter ausbauen. Dazu zählen die Erhaltung der alten Kirchen, die Aufrechterhaltung und der Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit, sowie die Kirchenmusik. Petri-Pauli hat als einzige Soester Gemeinde einen A-Kantor und dazu zwei hervorragende Orgeln in den beiden Kirchen St. Petri und St. Pauli.
Konkrete Schritte hat das Presbyterium auch schon in die Wege geleitet. So wurde bei der Gemeindebefragung deutlich, dass es beim Thema Gottesdienst zwei kontroverse Gruppen gibt, die schwer zu vereinen sind. Zum einen finden viele Menschen den 10-Uhr-Gottesdienst in St. Petri zu steif, andere finden dies gerade positiv. Nun ist es so, dass in den sechs Predigstätten die ungeheure Anzahl von rund 650 Gottesdiensten pro Jahr gefeiert wird. So bieten sich viele Möglichkeiten Zielgruppenorientierte Gottesdienste wie Familiengottesdienste oder Petri-Nova zu besuchen. Auch die monatliche Hörzeit am Samstagvormittag in der Petri-Kirche empfinden kirchenferne Gemeindeglieder als ihren Gottesdienst. Auch bei der Kirchenmusik gibt es die Gruppen der Traditionalisten und der Modernen. Hier soll vermehrt versucht werden Gemeindeglieder und Nachwuchsinstrumentalisten mit einzubinden um für eine größere Vielfalt zu sorgen.
Die Kinder- und Jugendarbeit ist der Bereich der Gemeindearbeit, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Er wurde in der Gemeindeumfrage als eine der Stärken der Gemeindearbeit herausgestellt. Überdurchschnittlich viele Konfirmanden absolvieren den Mitarbeitergrundkurs und arbeiten als Teamer in den unterschiedlichsten Bereichen mit. Doch auch hier gibt es Problemfelder. Langfristig muss geklärt werden wer die Arbeit zukunftsfähig weiterführt. Zurzeit sorgen Pfarrer Röger und Jugendbeauftragter Reiner Schrödter für die Organisation. Zudem sind die Kindergruppen im Gegensatz zu den Jugendgruppen zahlenmäßig relativ klein. Doch auch hier sind die Verantwortlichen optimistisch tragfähige Konzepte entwickeln zu können. Die gesamte Konzeption kann auf der Homepage der Petri-Pauli-Gemeinde www.petri-pauli.de eingesehen werden.
Ein weiterer vieldiskutierter Punkt war die Gebäudestrukturanalyse, die das Presbyterium in Auftrag gegeben hatte und vom Vorsitzenden des Presbyteriums, Pfarrer Dr. Christian Welck vorgestellt wurde. Fest steht dass die drei Gemeindehäuser Petrushaus, Siegmund-Schultze-Haus und Ardeyhaus die nächsten 10-15 Jahre erhalten bleiben sollen. Eine Arbeitsgruppe ist jedoch eingerichtet worden, die die langfristige Planung überdenken soll. Knackpunkt ist hierbei der Renovierungsstau des Ardeyhauses. Nach seiner Erstellung 1970 wurde nicht viel zur Bauunterhaltung unternommen, so dass jetzt Renovierungsmaßnahmen fällig sind. Wie viel Geld sinnvoller Weise investiert werden soll muss natürlich sorgfältig geprüft werden.
Eins stand am Ende der rund zweistündigen Versammlung fest. Petri-Pauli ist auf neuen Wegen unterwegs, doch das Ziel weiterhin unklar. Doch auch Abraham zog auf Gottes Verheißung hin in das Unbekannte und so vertraut auch die Gemeinde auf die neuen Wege, „auf die der Herr uns führt“.
Gottesdienst für die Grünen Damen
In einem besonderen Gottesdienst in St. Petri war es das besondere Anliegen von Pfarrer Jürgen Gauer, den vielen Grünen Damen (und Herren) herzlichen Dank zu sagen für ihren nimmermüden und großen ehrenamtlichen Einsatz, den sie in vielen Einrichtungen des Kreises zum Wohle ihrer Mitmenschen erbringen. Aus der Zeit der Urchristen zeigte er aus dem Römerbrief auf, wie Paulus den achtungsvollen und herzlichen Umgang mit seinen Weggenossen und Mitmenschen pflegte. Heute wissen wir, dass er und die Urchristen und -christinnen mit dieser Tugend einen mitentscheidenden Unterschied zur dekadenten Moral ihrer Zeit schafften. Dies sollte nicht unwesentlich zu der großen Verbreitung der christlichen Verkündung beitragen.
Diese unverfälschte Nächstenliebe und ein vorurteilsfreies Zugehen ist es auch heute noch, was die Grünen Damen begleitet, wenn sie ihren Mitmenschen zu Zeiten körperlicher Pein und seelischer Not zur Seite stehen. Sie leben hiermit als ein tugendhaftes Glied in der Tradition der christlichen Nächstenliebe die Erkenntnis, dass der Mensch zu achten ist und keine Entwertung durch Alter, Krankheit oder Herkunft erfahren dürfe.
Die Grünen Damen und Herren im Kreis Soest gehören in dem evangelischen Johanniterorden der Johanniter Hilfsgemeinschaft an. Sie leisten ihre ehrenamtliche Tätigkeit in Soest im Klinikum, Adolf-Clarenbach-Haus und Perthes-Zentrum, in Bad Sassendorf in der Klinik am Hellweg und in Lippstadt im Evangelischen Krankenhaus.
Mitgliederversammlung der Johanniter-Hilfsgemeinschaft
Nach dem Gottesdienst kamen die Grünen Damen und Herren zu ihrer Hauptversammlung im Petrushaus zusammen. Im Kreis Soest sind in vielen Einrichtungen diese Helfer tätig, die sehr leicht an ihrem grünen Arbeitshänger zu erkennen sind. Sie haben dort für ihre Mitmenschen in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Ihr nimmermüder ehrenamtlicher Einsatz ist somit Garant dafür, dass die Menschlichkeit nicht dem modernen Minutentakt in der Pflege zum Opfer wird. Die etwa 80 Grünen Damen und Herren im Kreis Soest gehören in dem evangelischen Johanniterorden der Johanniter Hilfsgemeinschaft und der Evangelischen und Ökumenischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe an.
Bei der Mitgliederversammlung der Johanniter-Hilfsgemeinschaft wurden die allgemeinen Regularien schnell abgehandelt. Bei den Vorstandswahlen ergab sich die Änderung, dass Frau Ellen Beyer mit sehr herzlichem Applaus das Amt der zweiten Vorsitzenden angetragen wurde. Größeren Raum hingegen beanspruchten die erfreulich vielen Auszeichnungen für die langjährigen Mitarbeiterinnen. Diese Ehrungen können mit Sicherheit als Beweis für die kollegial besonders schön gestaltete Atmosphäre gelten, in der man seinen nicht immer leichten Dienst so lange Jahre zu versehen vermag. Es gibt viele Gründe für den Dienst am Mitmenschen bei den Grünen Damen und Herren. Allen gemein jedoch dürfte die Freude an dem Sonnenstrahl sein, den sie auf die Gesichter oder in die Umgebung betagter oder kranker Menschen bringen und der es ihnen selbst ermöglicht, ihre Arbeit nicht als Bürde zu sehen.
Die Auszeichnungen mit einer Urkunde wurden vom Vorsitzenden Hans-Ferdinand von Manstein überreicht. Geehrt wurden vom Klinikum der Stadt Soest für 15 Jahre Vera Herde und Ria Heyder, für 10 Jahre Eva Radant und für 5 Jahre Bärbel Kreis, Karin Nießen und Renate Steinhoff. Vom Adolf-Clarenbach-Haus in Soest für 20 Jahre Hannelore Happich und Agnes Wustlich, für 15 Jahre Ursula Arens und Hannelore Eberlein und für 5 Jahre Marianne Frieling. Von der Hellweg-Klinik Bad Sassendorf für 15 Jahre Ingrid Keppler und Uta Pense.
Grüne Damen suchen Engagierte
Die Erkenntnis beanspruchte einen weiten Raum, dass in der heutigen Zeit nach der bezahlbaren Grundversorgung des Menschen bei Krankheit oder im Alter der Anteil für ehrenamtliche Tätigkeiten stetig wächst. Dem erfreulich großen Kreis der hiesigen Grünen Damen und Herren bereiten daher die Erweiterung der Aufgabenbereiche und leider das altersbedingte Ausscheiden von Kollegen einige Sorgenfalten. Man ist somit erfreut über jeden weiteren Interessenten, der sich dieser Aufgabe zuwenden möchte.
Wenn es auch Patienten gibt, die ihre Freude über die Zuwendung nicht mehr auszudrücken vermögen, so ist das Ansehen der Damen und Herren bei den Trägern umso größer. Ihr segensreiches Wirken hat sie zu einem festen und geachteten Bestandteil an ihren Wirkungsstätten werden lassen, wofür man ihnen auch z.B. mit Theaterfahrten, schönen Ausflügen oder einer gemeinsamen Kaffeetafel Dank sagt. Hierbei ist es naheliegend, dass in der Grünen Gemeinschaft neue Freundschaften und viele schöne Kontakte zur eigenen Bereicherung und zu einem erfüllten Leben beitragen. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass die im Kreis und auch in Soest verteilten Einsatzorte oft auch vor der eigenen Haustür ohne große Umstände zu erreichen sind.
Eine gute Einstiegsmöglichkeit für neue Interessenten bietet sich in dem großen erweiterten Klinikum in Soest. Dort wird ein Lotsendienst eingerichtet, der Hilfe bei der Aufnahme und Einweisung bietet. Interessierte Damen und Herren erhalten gern weitere Informationen bei Frau Helga Küpper, Tel. 02921 768720, und bei Frau Ellen Beyer, Tel. 02921 665351, die auch die Patientenstelle des Klinikums für Anregungen und Beschwerden betreut.
Für das Perthes-Zentrum am Bleskenweg 1-3 ist Frau Jutta Katz, Tel. 02921 52584, die Ansprechpartnerin. Zusammen mit 16 Damen wendet sie ihre Aufmerksamkeit dort den besonders einsamen Senioren zu. Aber auch u.a. ihr Vorlesen oder Singen in geselliger Runde ist ein liebgewordener Beitrag. Besonders erfreut ist Jutta Katz über die schöne Arbeitsatmosphäre, die Förderung durch das Perthes-Werk und die Anerkennung ihres Engagements dort in vielen schönen Einzelheiten.
Sehr gut eingefühlt in die Belange der Rehapatienten haben sich seit über 14 Jahren die neun Grünen Damen, die sich unter Frau Monica Hühnerfeld in der Hellweg-Klinik in Bad Sassendorf einsetzen. Ein geschickter „Dienstplan“ ermöglicht die Anwesenheit einer Grünen Dame an jedem Nachmittag in der Woche. Neben vielen großen und kleinen Hilfestellungen begleiten sie auch die beliebten Gottesdienste von Pfarrer Casdorff. Frau Hühnerfeld ist unter Telefon 02921 31109 zu erreichen.
Im Adolf-Clarenbach-Haus in Soest sind neben 13 Damen auch vier Grüne Herren im Einsatz und ermöglichen den dortigen Senioren so manches erbauliche Gespräch von Mann zu Mann. Seit über 20 Jahren nimmt man am Heinsbergplatz schon bei großem Dank die Unterstützung an, die dort unter der Leitung von Frau Hannelore Happich und Herrn Karl Schulte den Mitarbeitern viel Freude bereitet. Interessenten gibt das Clarenbach-Haus unter Telef. 029213560 gern Auskunft.
Für einen Einsatz in Lippstadt am Evangelischen Krankenhaus ist Frau Monika Meyer unter Telefon 02945 6336 zu erreichen.
Die Johanniter sind außerdem anzutreffen und informieren auch dort gern über die Möglichkeiten des Mitwirkens in der Gemeinschaft: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Kreisverband Soest/Hochsauerland, Riga-Ring 1, 59494 Soest, Tel. 02921 3160-0, Fax 02921 3160-6, Internet www.juh-soest.de.
Ab dem 1. Mai wird Pfarrer Bastian Basse in den Kirchengemeinden Borgeln, Schwefe und Welver arbeiten. Mit folgenden Worten stellt er sich den Gemeinden vor:
"Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen. – Dieser Vers aus Psalm 37 begleitet mich seit vielen Jahren und lässt mich bis heute nicht los. Das grenzenlose Gottvertrauen des Psalmbeters, das in diesen Worten so wunderbar zum Ausdruck kommt, fasziniert mich ungemein und fordert mich immer wieder dazu auf, dieses Wagnis selbst einzugehen: Mein Leben, meine Wege, alles, was ich habe und was ich bin, in Gottes Hände zu legen und darauf zu vertrauen, dass er es gut mit mir meint.
Mein Name ist Bastian Basse und ich werde ab Mai als Pfarrer im Entsendungsdienst mit halber Stelle in den Gemeinden Borgeln, Schwefe und Welver tätig sein. Ich freue mich darauf, Pfarrerin Savvidis und Pfarrer Klapetz in ihrer pfarramtlichen Arbeit unterstützen zu dürfen.
Geboren wurde ich vor 30 Jahren in Hagen-Haspe, wo mich während meiner Konfirmandenzeit evangelische Kirche gepackt und seitdem nicht wieder losgelassen hat. Nach Abitur und Wehrdienst habe ich von 2001-2007 in Wuppertal, Berlin und Münster Evangelische Theologie studiert. Währenddessen habe ich meine Frau Rebecca, derzeit Vikarin in der Soester Johannes-Kirchengemeinde, kennengelernt.
Nach dem ersten Examen habe ich von 2007-2009 mein Vikariat zunächst in der Evangelischen Apostel-Kirchengemeinde Münster absolviert und anschließend im Institut für Westfälische Kirchengeschichte der Uni Münster ein halbjähriges Sondervikariat angehängt. Im Anschluss an das zweite Examen habe ich für unsere Tochter Hannah Keren, die 2009 das Licht der Welt erblickte, ein Jahr Elternzeit genommen.
Nun freue ich mich auf meine neuen Aufgaben in der Gemeinde. Meine Schwerpunkte werden im Feiern von Gottesdiensten und Kasualien, sowie in der Begleitung, Planung und Durchführung größerer, zum Teil auch Gemeinde übergreifender Gottesdienste und Projekte liegen. Des Weiteren werde ich in der Konfirmandenarbeit mitarbeiten und Gemeindegruppen und -kreise besuchen. Besonders freue ich mich dabei auf die vielen Menschen, auf Sie, liebe Leserin, lieber Leser, und auf das, was Sie zu erzählen haben.
Meine gemeindlichen Interessen liegen neben dem persönlichen Gespräch besonders in der Gottesdienstgestaltung und -feier. So fühle ich mich sowohl in der klassisch lutherischen Liturgie (mit viel Gesang), als z.B. auch in Gospel- oder Lobpreisgottesdiensten (auch mit viel Gesang) heimisch. Weiter begeistert mich die Kirchenmusik in ihrer Vielfalt: Choral, Neues Geistliches Lied, Gospel und Worship haben je ihren eigenen Charakter, der mich spirituell bereichert und theologisch inspiriert.
Ich bin sehr gespannt, was mich in „Schwe-Bo-We“ erwartet, freue mich auf viele neue Gesichter und Begegnungen und verbleibe bis dahin mit herzlichem Gruß und Gott befohlen, Ihr Bastian Basse."
Weitere Online-Medien des Kirchenkreises:
Informationen aus einzelnen Kirchengemeinden bieten die Newsletter der Kirchengemeinden
In folgenden Kirchengemeinden stehen Gemeindebriefe zum Download zur Verfügung:
Weitere Newsletter und Online-Dienste bieten vielfältige Informationen über den Kirchenkreis hinaus.
Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.
„Kantate - Singet dem Herrn ein neues Lied“ -dieser Aufforderung des Psalmisten folgen in unserem KK wöchentlich viele Menschen, in Kirchenchören und Kantoreien, Kinderchören und Gospelchören. Ebenso dazu gehören Posaunenchöre und Instrumentalkreise, in denen Menschen aller Altersstufen das Gotteslob zum Klingen bringen. Viele nebenamtliche und zwei hauptamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind in den Gemeinden verantwortlich für die Kirchenmusik in all ihren Facetten. Darüber hinaus wirken viele Ehrenamtliche mit, um Kirchenmusik als Teil des Gemeindelebens zu gestalten. Die heutige Kollekte dient der Förderung der umfangreichen kirchenmusikalischen Angebote für die Gemeinden, insbesondere durch Schulungen der Bläserinnen und Bläser sowie die Ausbildung nebenamtlicher Chorleiterinnen und Chorleiter. Weitere Schwerpunkte der Förderung liegen in der Beratungstätigkeit der Kreiskantoren für musikalische Belange der Gemeinden des Kirchenkreises. Außerdem ermöglicht Ihre Kollekte den
Gemeinden die Unterstützung besonderer kirchenmusikalischer Projekte im KK Soest.

Seit über 800 Jahren unterwegs: die Pfostenstuhlmadonna mit dem segnenden Christus. (Foto: Delta-KER EDV)
Werl/Soest - Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert das Erzbistum Paderborn das 350-jährige Jubiläum der Wallfahrten zum Gnadenbild nach Werl. Den Auftakt macht ein ökumenischer Festakt am Samstag, 30. April 2011, um 15.30 Uhr in der evangelischen Kirche St. Maria zur Wiese in Soest. Anschließend um 18 Uhr wird eine Marienvesper in der Wallfahrtsbasilika in Werl zelebriert. Bei diesen beiden Veranstaltungen sind die meisten Sitzplätze für geladene Gäste reserviert. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.wallfahrt-werl.de.
„Das „Auf-dem-Weg-sein“ prägt die Geschichte dieses Marienbildnisses“, ist der Soester Historiker Dr. Ulrich Löer überzeugt. Das Werler „Gnadenbild“, eine Marienstatue aus dem späten 12. Jahrhundert, hat eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Geschichte. Sie begann vermutlich in einem rheinischen Bildhaueratelier, setzte sich für viele Jahrhunderte in Soest fort und feiert nun ihr 350. Jubiläum in Werl: 1651 wurde das hochromanische Marienbildnis aus der Wiesenkirche in die Nachbarstadt überführt. Daran erinnert ein ökumenischer Gottesdienst am 30. April um 15.30 Uhr in der Wiesenkirche.
Ein Initiationserlebnis, das die kunstvolle Figur zu besonderem spirituellen Rang erhob, hat es nach Auskunft von Dr. Ulrich Löer nicht gegeben. „Man könnte sagen: zunächst war sie eine unter vielen,“ so der langjährige Vorsitzende des Soester Geschichtsvereins – in kunsthistorischer Hinsicht ebenso wie in ihrer Funktion für Gottesdienst und Frömmigkeit.
Die rheinische Werkstatt , die in westfälische Städte, aber auch bis nach Gotland lieferte, hat seinerzeit zahlreiche Statuen dieses Typus hergestellt: sogenannte „Pfostenstuhlmadonnen“, die Maria auf einem Thron sitzend in einer Haltung der Erhabenheit und Würde zeigen. Ihr Schoß gleicht wiederum einem Thron, auf dem Jesus nicht als Knabe, sondern als Weltenrichter mit segnender Geste dargestellt ist.
Ebenso wie Heiligendarstellungen aus anderen Soester Kirchen diente das Marienbildnis in den ersten Jahrhunderten als Andachtsbild. Es wurde an ihrem Platz in der Wiesenkirche verehrt, aber auch auf zahlreichen Prozessionen durch die Stadt und die angrenzenden Wiesen und Felder zu den Höfen und Dörfern getragen. „An den großen Marienfesttagen oder an besonderen Festtagen für die Gemeinde wurde das Bildnis unter einem Baldachin zusammen mit Fahnen und Kerzen auf den Weg geschickt: der „Liebfrauenweg“ im Norden von Soest zum Beispiel erinnert mit seinem Namen heute noch an die frühere Funktion als Prozessionsweg“, weiß Dr. Löer.
Mit der Einführung der Reformation in Soest fand die Verehrung der rheinischen Madonna zunächst ein Ende: 130 Jahre schlummerte sie „in obscura“, im Verborgenen. „Gerne wird aus dieser Bemerkung in einer historischen Quelle interpretiert, die Statue sei achtlos in eine Rumpelkammer geworfen worden“, kommentiert Dr. Löer. „Das kann sein, muss aber nicht. Sie war an einem verborgenen Ort. Vielleicht wurde ihr Bildstock auch einfach verschlossen.“ Hintergrund: Die neue lutherische Kirchenordnung sah vor, dass Bildnisse von Heiligen, die nicht in besonderer Weise verehrt wurden, aus den öffentlichen Räumen entfernt wurden. Offensichtlich war ihre Bedeutung für die Soester Anfang des 16. Jahrhunderts schon ein wenig geschwunden.
Und wie kam die Maria nun nach Werl? „Es gibt zwei mögliche Erklärungen“, weiß der Historiker. „Mit der Übergabe der Maria mussten die Soester eine Grenzverletzung sühnen. Sie hatten in Wäldern Holz gesammelt und gejagt, die nicht zu ihrem Territorium gehörten. Und: Die Werler hatten in den Wirren der Reformation ein heiliges Kreuz verloren, das sehr verehrt wurde und Wallfahrer auch von weither angezogen hatte. Nun wollten sie ein neues, besonderes Bildwerk für ihre Andacht. Der damalige Bürgermeister von Werl war mit einer Soesterin verheiratet und wusste vielleicht so von der verborgenen Figur.“
Über die Umstände der Übergabe ist nichts bekannt. Aber schon bald pilgerten fromme Männer und Frauen auch aus dem weiteren Umkreis zu der Madonna nach Werl. In Zeiten vehementer Auseinandersetzungen zwischen den Konfessionen stiftete sie katholische Identität, konstatiert Dr. Löer. „Ihre besondere Rolle erhielt die Figur erst durch ihre Reise von Soest nach Werl. Aus dem Andachtsbild wurde ein Gnadenbild – aus der Mariendarstellung ein Kultobjekt.“
Am 5. Mai findet das jährliche Finanzgespräch zwischen Vertretern der Landeskirche und des Kirchenkreises statt.
Bad Sassendorf – Am 7. Mai findet von 14.00 bis 18.00 Uhr im Kurpark von Bad Sassendorf der 3. KindergartenKirchentag des Evangelischen Kirchenkreises Soest statt. Der evangelische KindergartenKirchentag wird alle zwei Jahre organisiert. Das diesjährige Thema lautet: „Wasser, Licht und ein Versprechen ...“ und ist ein Angebot des Evangelischen Kirchenkreises Soest im „Jahr der Taufe“.
Nach einem familienfreundlichen Gottesdienst um 14.00 Uhr in der Gottesdienst-Mulde erwartet die Familien ein buntes Treiben auf der sogenannten „Reiterwiese“ des Kurparks von Bad Sassendorf: 34 evangelische Kindertageseinrichtungen und Offene Ganztagsschulen werden an 12 Pavillons unterschiedliche Symbole der Taufe durch Spiele, Rätsel und biblische Geschichten erfahrbar werden lassen. So gilt es beispielsweise die Bedeutung des Fisches, des Kreuzes, des Wassers zu erkunden. Oder die Bedeutung des Taufkleides und der Kerze zu erfahren. Es wird viel Vorder- und Hintergründiges zur Taufe erlebbar sein. Mit einem Rätsel muss ein Lösungswort gefunden werden. Bei der Schlussverlosung gegen 17.30 Uhr warten attraktive Preise auf die erfolgreichen Familienteams. An „Mahl-Zeiten-Pavillons“ werden Waffeln, Hotdogs, Gemüsetaschen, Kaffee und Kaltgetränke zu einem günstigen Preis angeboten.
Wie ist ein Team zusammengestellt? Die kleinste Möglichkeit wären Vater oder Mutter mit Ihrem Kindergartenkind. Das Team kann aber auch bis zu sechs Personen erweitert werden: Geschwisterkinder, Großeltern, Paten, gute Freundinnen, alle sind willkommen. Zur Entdeckungsreise bekommt das teilnehmende Kind eine „Startertasche“. In ihr befindet sich ein Namensbutton und einige andere brauchbare Utensilien zur Bewältigung der Aufgaben an den verschiedenen Pavillons. Die Startertaschen sind in den evangelischen Kindertageseinrichtungen erhältlich. Einige wenige Exemplare können auch dem Gottesdienst auf der Reiterwiese für 1€ gekauft werden.
Alle, die interessiert sind einen bunten, vielseitigen Nachmittag rund um das Thema Taufe im Kurpark Bad Sassendorf zu erleben, sind eingeladen mitzumachen. Die evangelische Konfession oder überhaupt getauft zu sein sind nicht Bedingung oder Voraussetzung zur Teilnahme! Vorbereitet wird der dritte evangelische KindergartenKirchentag von Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann, zuständig für die religionspädagogischen Fortbildungen im Kirchenkreis, und einem Team, bestehend aus Frau Zicholl, Frau Burholt, Frau Eberhard, Frau Kehlbreier, Frau Grützbach, Frau Peters, Frau Rinke, Frau Vedder, allesamt Leiterinnen von Kindertagesstätten, und der ehemaligen Fachberaterin Angelika Kehlbreier und der neuen Fachberaterin Charlotte Bierkamp.
Unna - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) feiert das Jubiläum ihrer demokratischen Struktur: Vor 400 Jahren, im März 1611, tagte in Unna die erste märkische reformierte Synode. Mit dieser kirchenleitenden Versammlung wurde der Grund gelegt für den Aufbau „von unten nach oben“, der die westfälische Landeskirche bis heute prägt. „Dieser dezentrale Aufbau ist ein evangelisches Markenzeichen“, erklärte Präses Alfred Buß. Am 18. Juni findet dort unter dem Motto „evangelisch mit Leidenschaft“ ein großes Fest statt.
Auf allen Ebenen wird die evangelische Kirche von gewählten Gremien geleitet. In Westfalen sind das die Gemeinden mit einem Presbyterium an der Spitze, die Kirchenkreise mit ihren Kreissynoden und die Landeskirche mit der Landessynode als höchstem Leitungsgremium. Über Abgeordnete in den Synoden wirken die Kirchengemeinden an der Leitung der Landeskirche mit.
„Unsere Kirchenordnung beruht darauf, dass sich auf allen Ebenen Menschen finden, die bereit sind, Zeit und Energie, Sachverstand und Begabung einzubringen, um gemeinsam mit vielen anderen Kirche zu gestalten“, sagte Präses Buß als leitender Theologe der EKvW. Dr. Manfred Scholle, nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung, erklärte: „Ich bin in dieser Kirche und gestalte ihre Leitung mit, weil Kirche für mich Gemeinschaft ist. Für diese Gemeinschaft will ich etwas tun, und das tue ich gerne.“ Scholle, im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender der Gelsenwasser AG, räumte ein, dass die Ordnung der evangelischen Kirche mit ihren vielen Abstimmungsprozessen oft auch „mühsam und umständlich“ sei. „Aber unser kollegiales Leitungsprinzip verhindert, dass sich zu viel Machtfülle auf eine Person konzentriert.“ Präses Buß ergänzte: „Theologinnen und Theologen, die für ihr Amt ordiniert sind, und Nichttheologen, die andere Berufe ausüben, leiten die Kirche gemeinsam und gleichberechtigt.“
Sie alle sind aus ganz Westfalen am 18. Juni zu dem Fest nach Unna eingeladen. Erwartet werden etwa tausend Teilnehmer. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird ein Grußwort sprechen, Dr. Fulbert Steffensky, Religionspädagoge und Publizist, hält die zentrale Bibelarbeit. Foren und Workshops in der ganzen Innenstadt von Unna befassen sich mit Themen wie „Wir sind Kirche“ oder „Zukunft der Demokratie - Macht Kirche Politik!?“ Zum Jubiläum, das als kleiner Kirchentag gestaltet wird, gehört auch ein umfangreiches und vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und Kabarett.
Alle Kirchengemeinden werden gebeten, diesen Samstag im Juni vorzumerken und allen Presbyterinnen und Presbytern die Teilnahme zu ermöglichen.
Am 15. Juli wird Hans König aus seinem Dienst als Superintendent des Evanglischen Kirchenkreises Soest im Rahmen eines Gottesdienstes um 18.00 Uhr in der Soester St.-Maria-zur-Wiese-Kirche verabschiedet. Anschließend findet ein Empfang im Blauen Saal des Soester Rathauses statt.
Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.
Das neue Taufmagazin "einmalig" ist eingetroffen und liegt zur Abholung für alle Gemeinden bereit im Kreiskirchenamt.
Das Taufmagazin "einmalig" ist eine lebensnahe Einladung zur Taufe, das Eltern und Paten über die Taufe und den Taufgottesdienst informiert, aber auch in ein Leben mit der Taufe in Familie und Gemeinde ganz praktisch hineinführt. Das 28-seitige Heft wird gemeinsam herausgegeben von der rheinischen, der westfälischen und der lippischen Landeskirche. Aus dem Inhalt: Wie schön, dass es dich gibt. Ein Kind wird getauft. Eltren erzählen, was sie damit verbinden. Taufe ohne Stress. Was kostet die Taufe? Was passiert im Gottesdienst? Wir beantworten ihre Fragen. Mit Kindern beten. Rituale helfen auch beim Beten. Zum Beispiel vor dem Einschlafen.
Am Ende des Magazins stehen Hinweise auf Angebote für Taufeltern und ihre Kinder im Evangelischen Kirchenkreis Soest.
Im Internet können wieder alle Gemeinden bequem ihre Ostergottesdienste eingeben, die anschließend auf derselben Seite oder – neu – sogar über eine iPhone-App zu finden sind. Neuerdings können Gottesdienste auch als Wiederholungstermine eingegeben werden und bleiben somit auf www.ostergottesdienste.de bzw. www.weihnachtsgottesdienste.de ganzjährig stehen. Die bundesweite ökumenische Datenbank bietet die Chance, alle eingegebenen Gottesdienste überall abzurufen. So können Nutzer und Nutzerinnen jederzeit erfahren, wann und wo etwa Gottesdienste in der Nähe Ihres Urlaubsortes angeboten werden. iPhone-Benutzer werden den Service ihrer Kirche schätzen, per Anwendung (»App«) Gottesdienstangebote auf den Mini-Bildschirm holen zu können.
Lippstadt - 2011 ist das Jahr der Taufe. Die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt nimmt dies zum Anlass für ein Projekt Taufbriefe, das Ostern startet.
Das Presbyterium der Gemeinde hatte im Februar einer Arbeitsgruppe den Auftrag gegeben, die Idee zur Begleitung der Eltern von getauften Kleinkindern inhaltlich zu entwickeln. Den Anstoß dafür gab ein Presbyter, der selbst kleine Kinder hat. Er konnte von guten Eindrücken berichten, die Briefe der Kommune an junge Eltern hinterlassen haben. Diese Briefe, die in Lippstadt geübte Praxis sind, setzen inhaltlich anders an als es jetzt die Tauf-Eltern-Briefe der Kirchengemeinde tun werden. "Unsere Briefe nehmen Bezug auf das Lebensalter der Kinder und verknüpfen es mit religiösen Fragestellungen und Aspekten christlicher Begleitung", beschreibt Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann das kirchliche Konzept. Die Pfarrerin arbeitet beim Evangelischen Kirchenkreis Soest und ist dort für die religionspädagogische Fortbildung für Erziehrinnen und Erzieher zuständig. Außerdem ist sie im Kreis Ansprechpartnerin für das Projekt "Mit Kindern neu anfangen." Sie hat Schwerpunkte und Texte der Briefe gemeinsam mit dem Lippstädter Pfarrer Volker Neuhoff entwickelt: "Ab Ostern begleitet die Kirchengemeinde Lippstadt die Tauf-Eltern durch regelmäßige Briefe. Der erste wird einen Monat nach der Taufe im Briefkasten liegen, dann ein Jahr nach der Taufe - bis zum letzten Brief nach 5 Jahren, dem dann schon bald die Einschulung des Kindes folgen wird." Die Briefe werden in einer eigens geschaffenen Aufmachung veröffentlicht. Presbyter Alexander Tschense ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde zuständig: "Bestimmte Gestaltungsmerkmale ziehen sich durch alle Briefe. Dazu wählen wir Fotos aus, die Kinder in dem jeweiligen Lebensalter zeigen. Außerdem nutzen wir auch die Internetseite evangelisch-in-lippstadt.de, um dort den Eltern weiteres Material zur Verfügung zu stellen." Auch die Patinnen und Paten verliert die Kirchengemeinde nicht aus dem Blick. Sie erhalten ein Jahr nach der Taufe eigens einen Brief zu dem ihnen übertragenen Patenamt der Evangelischen Kirche.
Ziel der Tauf-Eltern-Briefe ist es, die Eltern in der christlichen Erziehung ihrer Kinder zu begleiten. "Wir freuen uns, wenn Kinder in den Gottesdiensten der Gemeinde getauft werden", meint Pfarrer Volker Neuhoff, aber danach dürfe sich die Gemeinde nicht zurückziehen. "Die Taufe wirkt ja weiter, darum möchten wir gemeinsam mit den Eltern und ihren Kindern Schritte in der Gemeinschaft der Getauften gehen." Dafür hat die Arbeitsgruppe ein Konzept entwickelt, das nun im Presbyterium der Kirchengemeinde zusammen mit dem ersten gedruckten Tauf-Eltern-Brief vorgestellt wurde. Der erste Brief - vier Wochen nach der Taufe - startet mit dem derzeit beliebtesten Taufspruch: "Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen". Passend dazu wird dem Brief eine Feder beigelegt, zugleich mit dem Hinweis versehen, dass Engel manchmal ein menschliches Gesicht haben: In der Familie, im Freundeskreis und in der Gemeinschaft der Christen sind auch andere, die das getaufte Kind behüten möchten. Geborgenheit ist daher ein wichtiges Stichwort im ersten Brief, der auch ganz konkrete Vorschläge beinhaltet wie einen Abendsegen mit Gesten, die das kleine Kind spüren kann. Konkret wird es auch in den Folgebriefen weitergehen: Mit einer Anregung für einen Gebetswürfel oder mit Biblischen Geschichten und Empfehlungen für Kinderbibeln. Wenn Kinder sich mit etwa 4 Jahren intensiv mit Sterben und Tod auseinandersetzen, dann geht der Tauf-Eltern-Brief in dieser Zeit auch darauf ein. Der letzte Brief schafft dann den Übergang in eine neue Lebensphase, die mit der Einschulung für die Kinder, aber auch für ihre Eltern beginnt: "Gott geht mit".
Redaktion: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski
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