Ich habe genug

Projekt Lex aeterna ermöglicht anderen Blick auf die Marienkirche

Lippstadt. Eindrucksvoll erhebt sich die Marienkirche im Zentrum von Lippstadt. Doch nur selten gibt es die Gelegenheit sie außerhalb des Tageslichts zu erleben, ihre Atmosphäre bei Dunkelheit auf sich wirken zu lassen.Ähnlich ist es im Alltag: Manche Gedanken haben bei Tageslicht keinen Platz, um in Ruhe bedacht zu werden, manche Gedanken brauchen einen geschützten Raum, um zur Geltung zu kommen.

Mit dem Projekt Lux aeterna – Das ewige Licht gibt es die Chance, einmal einen anderen Blick auf die Marienkirche oder sich selbst zu werfen.Es beginnt mit einem Gottesdienst am 11. November um 10 Uhr in der Marienkirche zum Thema Seelsorge, in dem Musik aus dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart und dem Magnificat von John Rutter erklingt, gesungen von der Kantorei Lippstadt.

Am 18. November um 18 Uhr schließen sich in der Marienkirche die „GedankenGänge“ an. Der Akzent liegt hier darin, die Wirkung der Marienkirche in Zusammenhang von Dunkelheit und Kerzenlicht, Wort und Stille zu erfahren. Ein wesentlicher Teil dieses Abends ist die Bewegung, das Gehen und Verharren im Raum.

Den Höhepunkt bildet das Konzert am 25. November um 18 Uhr in der Marienkirche. Hier wird musikalisch eine Brücke geschlagen von der oft als dunkel empfundenen Thematik des Ewigkeitssonntag mittels des Requiems von Mozart über Bachs Kantate „Ich habe genug“ hin zu der Thematik des Lichts im Advent mit John Rutters Magnificat.

Konzipiert und durchgeführt wird das Projekt Lux aeterna von Pfarrerin Dr. Ivonne Buthke und Kantor Roger Bretthauer. Die drei Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

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